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Hyundai iX55 V6 CRDi – im Test

Innenraum

Hut ab! Was die Koreaner an Luxus und Wohlfühlatmosphäre in ihr Topmodell gepackt haben, kann sich wirklich sehen lassen. Mehr als das: Nicht einmal der Klassenprimus Audi Q7 kann sich in puncto Haptik und Materialauswahl deutlich absetzen.

Hochwertige Kunststoffe mit Soft-Lack-Oberfläche und feinstes, wohlriechendes Leder haben sich in Symbiose zusammengefunden, um den Insassen jede Reise so angenehm wie möglich zu gestalten.

Klapper- oder Knarzgeräusche mussten ebenso draußen bleiben wie ungerade Spaltmaße.
Mit einem satten „Plopp“ fallen die Türen ins Schloss. Die Heckklappe schließt sich sogar von selbst, nicht ohne dabei aber mit lautem Piepen auf sich aufmerksam zu machen.

Die großzügig bemessene Bestuhlung mit komfortabler Polsterung macht auch Marathonetappen zu einer Wohltat für Körper und Seele. Lediglich bei schnellen Partien auf kurvigem Geläuf würde man sich etwas mehr Seitenhalt von den Lehnen wünschen.

An der Ergonomie gibt es nichts zu bekritteln, sämtliche Bedienelemente sind gut erreichbar und auffallend groß dimensioniert. Was weniger gefällt, sind die grell blau leuchtenden Instrumente.

Bei Volkswagen schon seit fast zwei Jahren aus der Mode, strengt die blaue Farbgebung das menschliche Auge in vielen Koreanern – vor allem bei Dunkelheit - nach wie vor über Gebühr an.

Versöhnlich stimmt dann wiederum das feudale Platzangebot auf allen Plätzen:

Auf 4,84 Metern Länge finden bis zu sieben Personen königliche Verhältnisse vor, wobei auch die dritte Sitzreihe (klappt aus dem Kofferraumboden nach oben) mit erstaunlich viel Beinfreiheit punkten kann.

Diverse, einfach zu bedienende Klapp- und Faltmechanismen ermöglichen eine höchst variable Laderaumaufteilung mit Platz für zwischen 598 und 1.746 Litern Hausrat.

Wie bereits eingangs erwähnt findet sich bereits eine nahezu lückenlose Serienausstattung mit an Bord. Anschluss zur absoluten Luxusklasse im SUV Bereich erhält man aber erst durch den Einwurf von barer Münze: Das Lichtpaket um € 1.190.- bringt neben Xenon-Scheinwerfern auch automatisch abblendbare Außenspiegel und einen Lichtsensor mit.

Ledersitze inkl. elektrischer Verstellung für den Beifahrersitz sowie Sitzheizung vorne und hinten ist um € 2.300,- wohlfeil. Die automatische Heckklappe schlägt mit € 790,- zu Buche und Keyless-Go mit Memory für Fahrersitz und Lenksäule will mit € 1.290,- abgegolten werden.

Ein Navigationssystem ist ab Werk nicht erhältlich, es kann jedoch das beim Testwagen verbaute DVD-Navi mit Rückfahrkamera, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Videofunktion beim Importeur nachgerüstet werden.

Das System nervte jedoch nicht nur mit unlogischer Bedienung und teilweisen Abstürzen sondern darüber hinaus auch mit absolut unzureichendem Radioempfang und Störgeräuschen, die durch die LED-Heckleuchten verursacht wurden.

I-Tüpfelchen waren die wahllos eingestreuten, kaum verständlichen „GPS-Signal verloren“-Meldungen der hilflosen Lotsin selbst dann, wenn man sie gar nicht nach dem Weg gefragt hat. Hier sollte noch dringend nachgebessert werden!

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