4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
BMW X1 xDrive23d - im Test

Bayerischer Zeitgeist

Der BMW X1 ist eine sozial verträgliche Mischung aus SUV und Kombi, der Fahrspaß mit dem doppelt aufgeladenen Diesel ist groß, der Preis allerdings auch.

Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

Hier geht's zu den Bildern

Vor einigen Jahren war BMW mit dem X3 ein Vorreiter in Sachen kleinerer SUVs. Es dauerte Jahre bis Audi mit dem Q5 und Mercedes mit dem GLK nachzogen. Ein ähnlich kluger Schachzug könnte nun auch mit dem X1 gelungen sein.

In Zeiten, in denen große Geländewägen wie der BMW X5, Audi Q7 oder Mercedes ML immer öfter wegen des vermeintlich unglaublich hohen Spritverbrauches – was in den meisten Fällen gar nicht zutrifft – schief angesehen werden, kommt ein neues, kleines SUV wie gerufen.

Die Größe harmoniert mit anderen Verkehrsteilnehmern, der soziale Neid hält sich in Grenzen. Und doch hat der X1 durchaus Tugenden, die Fahrer größerer Offroader schätzen. Die Sitzposition ist gegenüber herkömmlichen PKW erhöht, die Übersichtlichkeit damit besser und auch das Ein- bzw. Aussteigen mühelos.

Und wer den Allradantrieb im Winter lieben gelernt hat, der wird auch mit dem X1 seine Freude haben. Vorteil im Vergleich zu den größeren Brüdern: Wer auf Allrad verzichten kann, spart nicht nur Gewicht, sondern auch Geld.

Ein Missverständnis wollen wir gleich zu Beginn klären: Auch wenn hinter dem X ein 1er steht, läuft der X1 auf der Plattform des 3er. Wer also Angst hat, dass es wie beim 1er im Fond sehr beengt zugeht, der kann beruhigt werden. Der X1 ist fast genauso luftig wie der X3.

Und während sich BMW bis dato immer mit den Premium-Marken matchte, startet der X1 plötzlich im Preisrevier eines VW Tiguan oder Ford Kuga. Der Einstiegspreis von 29.950,- Euro für den 143 PS starken X1 sDrive18d scheint heiß, relativiert sich aber schnell, wenn man sich das eine oder andere Extra gönnt.

Unser X1 xDrive23d – die Hecktriebler hören übrigens auf den Namen „sDrive“ – steht mit 41.800,- Euro in der Preisliste. Die Sechsgang-Automatik ist darin bereits enthalten, das obligate Österreich-Paket mit Annehmlichkeiten wie Dachreling, Park-Distance-Control, Klimaautomatik, Regensensor und weiteren Features kostet 2.276,- Euro.

Das Österreich-Paket Plus verfügt darüber hinaus über Xenon-Scheinwerfer, Multifunktions-Sportlenkrad sowie Tempomat und Radio Professional kommt auf 3.911,- Euro.

Wer dann noch ein Hakerl bei 18-Zoll Leichtmetallrädern, Bluetooth-Handyvorbereitung oder dem Paket „Cool Elegance“ (u.a. Sportsitze und spezielles Wurzelholz sowie Leder Oyster) macht, darf sich über den Gesamtpreis von stolzen 52.198,- Euro nicht wundern. Ein Navigationssystem ist dann aber ebenso noch nicht an Bord wie ein automatisch abblendender Innenspiegel…

Umblättern & Einsteigen!


Weitere Testdetails:

Innenraum

Fahren & Tanken

Testurteil

Kfz-Versicherung berechnen und online abschließen

Kaskoversicherung - informieren und berechnen

Kfz-Rechtsschutzversicherung - informieren und berechnen


Preisliste

Technische Daten

News aus anderen Motorline-Channels:

BMW X1 xDrive23d - im Test

Weitere Artikel:

150.000 Euro nur für den Umbau

Das ist der delta4x4 Rolls Royce Cullinan

Ein Rolls-Royce parkt fast immer in der Garage oder steht an der Pforte eines Palast-Hotels parat. Doch geht es auch ganz anders, wie die Off Road-Experten von delta4x4 demonstrieren.

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.