AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ein schneller Italiener

Das Spitzenmodell der Stilo-Familie überzeugt mit guten Fahrleistungen, leider ist der Verbrauch relativ hoch.

Manfred Wolf

Sportlichkeit wird beim Abarth groß geschrieben, deshalb haben wir uns auch die dynamischere Karosserievariante ausgesucht, den Dreitürer. Die Dachlinie verläuft anders als beim Fünftürer, sie fällt nach hinten stärker ab, die Rückleuchten sind höher und markanter positioniert. Unser Testwagen hatte 16-Zoll Winterbereifung (die optionalen 17-Zöller stehen dem Italiener noch besser), aber auch mit den kleineren Rädern wirkt der Abarth durchaus sportlich.

Auf Qualität und Umfang der Serienausstattung wird wie immer in den Kapiteln „Innenraum“ und „Ausstattung & Preis“ näher eingegangen, nur soviel sei gesagt: Mehr serienmäßige Extras ums gleiche Geld wird man wohl kaum finden, der Abarth ist schon ab Werk überkomplett ausgestattet.

Unser Testwagen war zusätzlich noch mit elektrisch verstell- und beheizbaren Sitzen und einer 260 Watt HiFi-Anlage bestückt – über Sinn und Unsinn dieser Extras lässt sich streiten, vor allem bei einem Aufpreis von EUR 990,- für die „verkabelten“ Sitze.

Besonders erwähnenswert das serienmäßige Informationssystem des Stilo Abarth, das Navigationssystem, Call-Center-Kontakt, Bordcomputer, GSM-Telefon, Radio und CD-Player (MP 3-fähig, was ja heutzutage auch nicht uninteressant ist) zusammenfasst und alle relevanten Informationen auf einem 7-Zoll Farb-Bildschirm in der Mittelkonsole anzeigt.

Das Fahrwerk ist gut abgestimmt, der Motor laufruhig und durchzugsstark, was bei 170 PS auch zu erwarten war. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der schnelle Italiener in 8,5 Sekunden, bei 215 km/h (theoretischer) Höchstgeschwindigkeit ist Schluss. Lediglich Getriebe und Verbrauch geben Anlass zu leiser Kritik.

Absolut positiv hingegen die Preisgestaltung des Spitzen-Stilo, mit enorm umfangreicher Serienausstattung verlangt der Händler Eur 26.100,-, unser Testwagen steht mit Eur 27.490,- in der Liste (inkl. elektr. und beheizbarer Sitze sowie einer kraftvollen HiFi-Anlage).

Weitere Details sowie Fotos entnehmen Sie bitte der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Fiat Stilo Abarth Selespeed - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Die Welt-Leitmesse zum Thema Caravan

Gradmesser der Branche: Caravan Salon Düsseldorf

Die Strahl- und Anziehungskraft der größten Leistungs-Show von Reisemobilen, Caravan und Tourismus ist erneut auch durch die 64. Ausgabe – seit 1994 in Düsseldorf – bestätigt worden. Fast 270.000 Besucher – nicht nur aus DACH, Benelux und den weiteren zentraleuropäischen Anrainern, sondern aus 41 Ländern sorgten für die zweitbeste Resonanz in den Hallen am Rhein.