AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahren und Tanken

In diesem Kapitel liegen Licht und Schatten sehr nahe zusammen. Mit dem 83 PS starken 1,4i Motor verfügt der Jazz über eine ausreichende Motorisierung. Selbst mit dem CVT Automatikgetriebe reicht die Leistung völlig aus. Zudem schafft der Automatik Honda den Sprint von 0 auf 100 km/h gleich schnell wie die Schalt-Version (12,3 sek).

Im sequentiellen Modus ist uns die Beschleunigung sogar nochmals besser vorgekommen. Eine weitere Verbesserung bei den Fahrwerten spürten wir im „S“-Programm (S wie Sport) der Automatik. Hier hängt der Honda nochmals agiler am Gas, als im normalen „D“-Modus.

Das gewöhnungsbedürftige an der stufenlosen Automatik ist, dass die Schaltvorgänge fehlen. Je nach Gaspedalstellung geht der Zeiger des Drehzahlmessers auf eine bestimmte Drehzahl und bleibt trotz Beschleunigung wie angewurzelt stehen.

Praktisch dabei, dass es kein Ruckeln gibt, da die Leistung sehr linear zur Verfügung gestellt wird. Dafür müssen die Passagiere mit einem kontinuierlich hohen Geräuschpegel während der Beschleunigung rechnen.

Ganz anders verhält sich der Honda im sequentiellen Modus. Hier stehen dem Fahrer 7 (!) Gänge zur Verfügung, was bei einem stufenlosen Getriebe doch beeindruckt. Es besteht die Möglichkeit, die Gänge wie bei einem herkömmlichen Getriebe auszudrehen. Die Schaltvorgänge werden dabei mittels Wippen am Lenkrad gesteuert.

Aber keine Angst, wer nicht selbst die Gangart bestimmen will, kann natürlich wie bei jeder herkömmlichen Automatik auch in der Fahrstufe D ohne manuelles Zutun cruisen.

Der kleine Honda bietet in jeder Lage genügend Fahrspaß und vermittelt subjektiv das Gefühl in einem stärkeren und größeren Auto zu fahren.

Das gleiche Gefühl vermittelt leider auch der Benzinkonsum. Durchschnittlich 8,3 Liter hat sich der Jazz auf 100 km genehmigt. Im Stadtverkehr durften es auch schon mal an die 10 Liter sein.

Trotz aller Rücksichtnahme auf die Kombination mit dem CVT-Getriebe und dem daraus resultierenden Mehrverbrauch, sind diese Werte doch etwas zu hoch.

Auch in punkto Sicherheit dürfte der Jazz noch mehr bieten. Zwar sind die Bremsen inkl. ABS und EBD sehr gut, ein ESP oder eine Antischlupfregelung sucht man jedoch vergeblich.

Durch das sehr gutmütige Fahrverhalten lässt sich der Verzicht auf das ESP zwar verschmerzen, bei Nässe oder Schnee ist jedoch ein Wegkommen ohne durchdrehende Räder kaum möglich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Honda Jazz 1,4 ES CVT - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Weit weg, ganz entspannt

Mercedes V-Klasse 300d 4Matic im Test

Viel Stauraum, viel Leistung, viel Komfort: So fühlt sich die Normandie von Start weg ganz nah an. Knapp 4.000 Kilometer im luxuriösen Van beweisen die unbestrittene Reisetauglichkeit der V-Klasse.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.