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Fahren und Tanken

Mit dem 1,9 JTD und 115 PS hat der Multipla seine ideale Motorisierung gefunden. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erledigt der Italiener in 12,2 Sekunden, und auch das Drehmoment von 203 Newtonmeter ist völlig ausreichend, da es bereits bei 1.500 U/Min anliegt, und die Leistung sehr linear zur Verfügung steht.

Dass der Fiat - trotz zügiger Fahrweise und Aerodynamik eines Wandschranks - nur durchschnittlich 6,5 Liter pro 100 Kilometer zu sich nimmt, vermag ebenfalls zu überzeugen.

Auch in punkto Fahrwerk und Handling gibt es nichts Negatives zu berichten. Im Gegenteil: Wir hätten nicht gedacht, mit einem Kompakt-Van so flott und trotzdem angenehm über Bergstraßen fahren zu können.

Ein Grund für die guten Fahreigenschaften ist hier sicher auch die Fahrzeugbreite, welche trotz der Höhe jede Schaukelbewegung verhindert und somit das „Kipp-Gefühl“ gar nicht erst aufkommen lässt.

Der Multipla lässt sich in jeder Situation äußerst gutmütig bewegen, Lenkung und Schaltung sind einwandfrei zu betätigen. Lediglich der Fiat-typische „City-Modus“ für die Servolenkung hat uns gefehlt.

Was zwar in Bezug auf das Fahrverhalten positiv auffällt, jedoch auch nicht zu unterschätzen ist: die Fahrzeugbreite. In den engen Gassen der Wiener Innenstadt ist schon mal Vorsicht geboten. Der Multipla wirkt nämlich so kompakt, dass die Breite von 187 cm leicht in Vergessenheit gerät und man oft näher an den Außenspiegel des Nachbarfahrzeugs herankommt als man denkt.

Lobenswert ist die hohe Sitzposition in Kombination mit den großen Fensterflächen, wodurch eine gute Rundumsicht ermöglicht wird. Lediglich die Einparkhilfe sollte statt im hinteren im vorderen Stoßfänger untergebracht sein, da zwar das Ende des Fahrzeugs gut einschätzbar ist, der Beginn jedoch nur erahnt werden kann. Am besten wäre es natürlich, wenn die Einparkhilfe auf beiden Stoßstangen vorhanden wäre.

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