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Fahren & Tanken

Das Euro IV taugliche „Kraftwerk“ unter der Civic-Motorhaube leistet bei nur 1,4 Liter Hubraum stolze 90 PS – typisch für Honda, die auch aus noch so wenig Hubraum immer genügend Saugmotor-Pferdchen locken.

In diesem Fall beißt sich die Katze jedoch in den Schwanz: Für nur 1,4 Liter sind 90 PS zwar ein stolzer Wert – die reichen aber nicht, um den fehlenden Hubraum und das daraus resultierende, verhältnismäßig schwache Maximal-Drehmoment von 130 Nm wettzumachen.

Denn am Ende wollen deutlich über 1.200 Kilogramm bewegt werden, Leichtgewicht ist der Civic also keines. Und das spürt der Fahrer dann auch deutlich, vor allem auf der Autobahn. Elastizität im vierten oder fünften Gang ist da ein Fremdwort.

Wird jetzt auch noch viel auf der Autobahn gefahren, klettert der Verbrauch natürlich in ungeahnte Höhen. Von den versprochenen 6,4 Litern auf 100 Kilometer waren wir weit entfernt, knapp über 8 Liter genehmigte sich der 16-Ventiler. Allerdings: Wer weniger auf der Autobahn unterwegs ist und den Gasfuß zügelt, wird auch den Durchschnittsverbrauch senken können.

Doch wo Schatten ist, gibt es für gewöhnlich auch Licht, so auch hier. Schlechtreden wollen wir den Motor keineswegs. Für die Stadt ist der Vierzylinder ebenso gut geeignet, wie für eine flotte Überland-Partie. Es muss nur Mut zur Drehzahl vorhanden sein, denn drehfreudig ist der kleine Kerl fast genauso, wie seine größeren (und stärkeren) Brüder.

Sportlich gefahren, spielt er auf der Landstraße seine Vorteile aus: Kein Drehzahlkeller, in dem man den Vortrieb suchen müsste, knackige, kurze Schaltung, die Gänge flutschen nur so hinein – und ein tolles Fahrwerk.

Hart, für Komfort-Fanatiker vielleicht fast zu hart. Aber schließlich heißt er ja Sport und deshalb ist das vollkommen in Ordnung. Der Civic liegt satt in der Kurve und beginnt erst sehr spät mit dem für Fronttriebler typischen Untersteuern. Da kommt ihm freilich das geringe Gewicht des kleinen Motors zu gute, so ist er vorne sehr leicht, das Handling sportlich-direkt.

Mit einer spielerischen Leichtigkeit lässt sich der Civic dirigieren, die elektrische Servolenkung harmoniert dabei toll mit dem Fahrwerk, gibt stets gute Rückmeldung, ist leichtgängig und trotzdem exakt, wenn es darauf ankommt.

Falls in einer brenzligen Situation alle guten Fahreigenschaften nicht mehr helfen, hofft man vergeblich auf ein ESP. Nicht einmal gegen Aufpreis ist ein Stabilitätsprogramm erhältlich.

Bis auf das ESP ist aber alles da: ABS mit EBD, Bremsassistent, Airbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags, Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzer, ISOFIX-System, 3-Punkt-Automatik-Sicherheitsgurte auch für die Fondpassagiere.

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