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Geschmacks-Sache

X-Type-Käufer haben in Sachen Diesel nun die Qual der Wahl, ob der 2,2d mit 155 PS dem 2,0d mit 130 PS letztlich überlegen ist, bleibt Geschmacks-Sache.

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Jaguar X-Type 2,2d Estate!

    Jaguar geht mit der Zeit, nach dem erfolgreich lancierten 130 PS Dieselmotor im X-Type hält nun auch eine stärkere Variante Einzug in den kleinsten Jag.

    Auf sechs Diesel-Zylinder muss die Kundschaft des X-Type zwar weiterhin verzichten, wem bis dato der Zweiliter-Diesel aber zu schwach war, der bekommt nun eine Alternative präsentiert.

    Das 2,2 Liter Aggregat stammt wie auch der Zweiliter aus dem Hause Ford, dort leisten beide Motoren im Mondeo gute Arbeit. Was lag also näher, auch den stärkeren Selbstzünder unter die Haube des X-Type zu verpflanzen, Partikelfilter ist leider derzeit keiner verfügbar.

    Bis zu 400 Nm Drehmoment

    155 PS und ein Drehmoment von 360 Nm - dank Overboost-Funktion kurzfristig sogar 400 Nm - sind eine echte Alternative zu den stärkeren Benzinern. Und das nicht nur in Sachen Verbrauch, sondern auch beim Fahrspaß.

    In nur 9,3 Sekunden erreicht der Edel-Kombi Tempo 100 km/h, damit lässt er den 2,0d rund eine Sekunde hinter sich. In der hierzulande theoretischen Top-Speed-Prüfung nimmt er seinem kleinen Bruder mit 215 km/h immerhin 17 km/h ab.

    Beim Verbrauch liegen beide Motoren in etwa gleichauf, um die sieben Liter sollte man bei zügiger Fahrt pro 100 Kilometer kalkulieren, die Werksangabe liegt bei 6,2 Litern.

    Schade nur, dass die Dieselmotoren weder mit dem bei den Sechszylindern serienmäßigen Allrad-Antrieb noch mit der dort erhältlichen Automatik zu kombinieren sind, man muss mit Vorderrad-Antrieb und manueller Sechsgang-Schaltung vorlieb nehmen.

    Das Platzangebot fällt vor allem im Fond nicht allzu üppig aus, das Kofferraumvolumen stimmt mit einem Stauraum zwischen 445 und 1.415 Litern halbwegs versöhnlich.

    Executive-Ausstattung nun komplett

    Die gehobene "Executive"-Ausstattung ist nun endlich komplett und eines Jaguars würdig. Denn haben wir beim Test des 2,0d noch unseren Unmut darüber geäußert, dass trotz Lederpolsterung keine Sitzheizung serienmäßig und statt einer Klimaautomatik lediglich eine manuelle Klimaanlage zu finden ist, wurde genau dieser Makel mit dem Modelljahrgang 2006 behoben.

    Als Draufgabe hat das Topmodell nun zudem ein Holz/Leder-Lenkrad. Kehrseite der Medaille: Der Preis ist um 500,- Euro gestiegen, in Anbetracht der ursprünglichen Einzelpreise der ohnedies unverzichtbaren Sitzheizung und der Klimaautomatik von über 1.000,- Euro ist das aber in Ordnung.

    40.250,- Euro sind nun für den Jaguar X-Type 2,2d Estate "Executive" im Minimum fällig, das sind 1.500,- Euro mehr als für den 2,0d, dessen Preis bei gleicher Ausstattung nur um 50,- Euro gestiegen ist.

    Da auch der steuerlich günstigere 130 PS starke Jaguar kein Kind von Traurigkeit ist und man immerhin 1.500,- Euro sparen kann bleibt der 2,0d aus unserer Sicht die bessere Wahl, Kaufinteressenten sei aber in jedem Fall eine Probefahrt mit beiden Motorisierungen empfohlen.

    Hier finden Sie einen ausführlichen Test des Jaguar X-Type 2,0d Estate!

    Ein Finanzierungs- und Versicherungs-Beispiel sowie Ausstattung und technische Daten finden Sie in der rechten Navigation!

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