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Opel Corsa OPC - im Test

Fahren & Tanken

Die Kombination aus kleinem Hubraum und Turbolader ist derzeit große Mode bei den Benzinmotoren. Quer durch die Leistungspalette tauchen die Abgasturbinen, die schon beinahe ausgestorben waren, wieder auf und pfeifen ihr Lied von der Leistung.

Beim Corsa haucht der Turbo dem Ecotec-Vierzylinder mit 1.598 Kubikzentimetern Hubraum die entsprechende Kraft ein. 192 PS, soviel haben wir bereits notiert. Und das auf die Vorderräder. Bei zügiger Beschleunigung macht sich all die Kraft durchaus am Lenkrad bemerkbar. Das ist allen OPC-Modellen zu eigen, sie verlangen vom Fahrer schon etwas Voraussicht. „Proaktiv“ muss er sein, wie man das neudeutsch so schön nennt. Übermäßig rabiat ist das Fahrerlebnis im Corsa aber nie.

Zunächst die angenehmen Details aus dem Alltag: Auch Tante Käthe kann mit dem Corsa OPC Einkaufen fahren, und in der Innenstadt sind dank der moderaten Außenmaße immer wieder Parklücken frei. Wenige 192-PS-Autos können das von sich behaupten. Auch wenn das nicht die „skills“ sind, wegen derer man sich einen OPC-Opel zugelegt hat, sie breiten sich als Mäntelchen der Vernunft über die süße Verrücktheit.

225 km/h Höchstgeschwindigkeit sind in der Zulassung notiert, und wir glauben sie aufs Wort. Aus dem Stand ist man in 7,2 Sekunden auf Tempo 100, sofern man mit dem Schalten nachkommt. Das kongenial abgestufte Sechsgang-Schaltgetriebe legt dem nichts in den Weg, es zeichnet sich durch angenehm kurze Wege aus.

Auf schnelleren Etappen gibt sich der Corsa jederzeit schubfreudig, das Fahrwerk gibt sich keine Mühe, den traurigen Straßenzustand unserer Autobahnen irgendwie zu beschönigen. Zügig Geradeaus-Fahren kann er also, seine wahren Qualitäten zeigt der kleinste OPC-Trainee aber auf kurvigeren Straßen.

Auf der ehrwürdigen, tückischen Nürburgring-Nordschleife hält der Corsa OPC in seiner Klasse einen Rundenrekord, und man muss nicht Manuel Reuter heißen, um einen Eindruck vom Potential des Autos zu bekommen. In engeren Kehren erweist es sich als Mr. Superkleber, das Triebwerk macht sich mit Elastizität und Durchzug aus allen Drehzahlen beliebt. Ein Turboloch, und sei es noch so klein, gibt es nicht, der Sound ist einfach atemberaubend..

Dazu passt die leistungsfähige Bremsanlage, die – im Rahmen der Alltagstauglichkeit – durchaus sportlichen Biss vermittelt. All das klingt ja wunderschön. Und wo liegt der Nachteil? – Also dann, gehen wir Tanken!

Wer fährt wie ein Mönch, kommt vielleicht auf die vom Werk genannten 7,9 Liter. Wir sind, das geben wir gern zu, keine Mönche. Die gebotene Leistung fordert bei durchschnittlich (un)vernünftiger Fahrweise einen Verbrauch zwischen 9 und 10 Liter Super auf 100 Kilometer ein; das kommt letztlich nicht ganz unerwartet.

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