AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kätzchen schnurrt trotzdem

Der Schreck war groß als bekannt wurde, dass Jaguar einen Diesel verbaut. Nach dem ersten Test ist die Begeisterung mindestens genauso groß.

Manfred Wolf

Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Jaguar X-Type D!

Traditionen sind dazu da, um gebrochen zu werden. Meint zumindest Jaguar. Denn nach einem Fronttriebler und einem Diesel bauen die Engländer ja jetzt auch einen Kombi, sorry, Estate – Dinge, die so manchen Jaguar-Puristen erschaudern lassen.

Doch dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Der „Estate“ ist wirklich fesch geworden (zum X-Type-Design selbst gibt es ja wenig zu sagen, das ist gelungen und außerdem schon bestens bekannt) und der Dieselmotor, den die Ingenieure im X-Type verbaut haben, besticht in allen Disziplinen, die ein moderner Selbstzünder beherrschen muss.

Den 2,0 Liter Common-Rail-Diesel kennen wir in seiner „Urform“ aus dem Konzernbruder Ford Mondeo. Bevor das Triebwerk seinen Weg in den X-Type D fand, wurde daran allerdings so ziemlich alles verändert, was im Bereich des Machbaren war.

Der Selbstzünder soll ja den verschlafenen englischen Lord nicht wach nageln, wenn der in aller Herrgottsfrüh in die Stadt fährt, um Brötchen zu kaufen. Tut er auch nicht. Das Aggregat ist kultiviert und vibrationsarm, Dieselnageln kann selbst nach dem Kaltstart nur erahnt werden.

Um exakt 30.600,- Euro ist man dabei, für 2.350,- Euro mehr gibt es den „Estate“, also X-Type mit Rucksack. Recht moderate Preise für einen echten Jaguar. Dafür ist allerdings die Ausstattung an manchen Stellen etwas dürftig geraten.

Zwar ist die Aufpreisliste bei weitem nicht so lange wie bei der deutschen Konkurrenz, aber die eine oder andere Kleinigkeit hätten wir schon gerne serienmäßig an Bord gehabt.

Weitere Testdetails sowie ein Versicherungs-Beispiel und Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Jaguar X-Type Diesel – im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Weit weg, ganz entspannt

Mercedes V-Klasse 300d 4Matic im Test

Viel Stauraum, viel Leistung, viel Komfort: So fühlt sich die Normandie von Start weg ganz nah an. Knapp 4.000 Kilometer im luxuriösen Van beweisen die unbestrittene Reisetauglichkeit der V-Klasse.