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Einen Hauch vom Design des Golf VIII präsentierte VW mit der 400-PS-Studie Golf GTE Sport auf dem GTI-Treffen in Reifnitz am Wörthersee.

mid/rhu

Dieser Debütant ist eine klare Ansage für übermorgen: Mit der aufregenden Studie Golf GTE Sport setzte VW den Höhepunkt des 34. GTI-Treffens in Reifnitz am Wörthersee, das noch bis zum 17. Mai läuft.

Auch die Konzernmarken Audi, Skoda und Seat steuern Neuheiten bei. Und die Tausenden Fans mit ihren rollenden Raritäten sorgen fürs passende Ambiente.

Im letzten Jahr mit juveniler Begeiterung dabei, heuer daheim schmollende Streithanseln: (Ex-)Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch und Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn. Daher ist Heinz-Jakob Neußer, Entwicklungsvorstand der Merke VW, oberster VW-Repräsentant in Reifnitz.

Er präsentierte neben den GTE Sport auch den Golft GTI Clubsport: "Das Auto kommt so im nächsten Jahr auf den Markt." So - das bedeutet mit 195 kW/265 PS und kurzfristig per Boost nochmal um rund zehn Prozent mehr Muskeln. Anfang 2016 geht es los, pünktlich zum 40. Geburtstag des GTI.

Der GTE Sport mit seinem 1,6-Liter-TSI-Benziner und je einem Elektromotor vorne und hinten ist dagegen Zukunftsmusik. Die Karosserie der Plug-in-Hybrid-Studie mit 295 kW/400 PS Systemleistung besteht weitgehend aus Karbon. 280 km/h sind mit dem heißen Gerät möglich.

Auf Knopfdruck lassen sich mit dem Allradler aber auch bis zu 50 Kilometer emissionsfrei zurücklegen. "Das ist die Zukunft des GTI", erklärte der Entwicklungsvorstand. Rallye-Doppelweltmeister Sebastian Ogier war vom Design des GTE Sport ganz angetan, Gerüchten zufolge sind darin Hinweise auf den Golf VIII zu erkennen.

Menschen und ihre Autos - das ist auch dieses Jahr wieder das große Thema auf dem GTI-Treffen. Rund 200.000 Besucher werden bis Sonntag erwartet, dazu Tausende von mehr oder weniger aufgemotzten und abgedrehten Fabrikaten aus dem VW-Konzern, von T1-Bulli und Uralt-Käfer bis zu getunten und tiefergelegten Exemplaren der aktuellen Baureihen.

Stau ist allgegenwärtig im Zentrum des Geschehens. Das Schöne daran: Das regt keinen auf, denn je langsamer es vorangeht, desto länger können die Flanierer die Fahrzeuge bestaunen - und das wiederum freut deren Besitzer.

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