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Hyundai i30 1,6 CRDi Style

Innenraum

Das Raumangebot des i30 liegt im guten Durchschnitt der Komapaktklasse. Abgesehen von der Beinfreiheit im Fond, die kann sich auch aufgrund des langen Radstandes von 2,65 Meter absolut sehen lassen. Kaum Überraschungen hat der leicht zerklüftete Laderaum parat: 340 Liter Grundvolumen sind kein Mirakel, die Maximalgröße von 1250 Liter klingt da schon etwas besser.

Die Beladung erfolgt über eine schmale Öffnung, die Ladekante ist durchschnittlich hoch, die Heckklappe schwingt genügend weit auf.

Witziges Detail am Rande: Wahrscheinlich für ängstliche US-Käufer gibt es innen an der Heckklappe eine kleine Abdeckung, unter der sich ein Hebel zum Öffnen des Kofferraumes befindet. Potenzielle Entführer seien also gewarnt: Es besteht akute Fluchtgefahr.

Will man den Laderaum erweitern, muss man zunächst die Sitzflächen (im Verhältnis von 2:1) vorklappen. Dies geschieht über eine filigran wirkendes Metallgestell. Zudem kann man die Flächen nicht ausbauen. Daher mangelt es beim anschließenden Umklappen der Lehnen an Raum.

Man muss dann entweder (die an sich flach einzufahrenden) Kopfstützen abmontieren, oder mit den Vordersitzen vorrücken. Hat man die Gnade der kurzen Geburt, gibt es diesbezüglich allerdings kein Problem.

Lange nachgedacht haben die Hyundai-Leute offenbar über praktische Innenraum-Details. Mit Erfolg: Daher gibt es ein großes, kühlbares Handschuhfach, weitläufige Türablagen, Sitztaschen, ein solides Doppelfach unter der Mittelarmlehne und zwei verschieden große Becherhalter.

Fein dimensioniert, straff, und mit ungewöhnlich viel Seitenhalt ausgestattet sind die (höhenverstellbaren) Vordersitze. Hinten sitzt man etwas zu straff. Sicherheit? Das Fahrstabilitäts-Programm ESP ist ebenso vorhanden wie Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags. Auch das Kindersitz-Fixiersystem Isofix fehlt nicht.

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