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Macht ein temperamentvoller Dieselmotor aus dem bewährten Hyundai Matrix einen Vollblüter? Folgen Sie uns unauffällig!

Johannes.Gauglica@motorline.cc; Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

Hier sehen Sie Bilder des Hyundai Matrix 1.5 CRDi Comfort +!

Seit 2001 gibt es den kompakten Raumfrachter aus dem Hause Hyundai bereits in Österreich zu kaufen. Das Design kommt aus dem Hause Pininfarina, dort allerdings nicht aus der Abteilung "Grandi Emozioni".

Der Matrix war schon zur Zeit seiner Neuvorstellung kein wütender Rebell, und vielleicht hat die Formgebung gerade deshalb dem Ansturm der Zeit recht gut standgehalten. Mit einigen Retuschen hier und da sieht das Auto auch heute noch proper aus, so wie unser Testwagen in der Farbe blau-metallic.

Kleine Eigenheiten wie die höheren Unterkanten der dritten Seitenscheiben wurden optisch entschärft, die gesamte Karosserie insgesamt etwas aufgeräumt. Um Autogramme gebeten wird man als Matrix-FahrerIn jedoch nicht (bzw. höchstens von der Polizei), und die wahren Neuerungen stecken unter dem Blech.

Das Motorline.cc-Testauto war mit einem 110 PS starken Commonrail-Dieselmotor bestückt. Die Dreizylinder-Diesel-Motorisierung war in der Vergangenheit eine der Schwachstellen des Matrix, unser Interesse galt daher vor allem der neuen Maschine samt Fünfgang-Schaltgetriebe.

Für den 4,1 Meter langen, knapp 1,4 Tonnen schweren Hyundai Matrix gibt es insgesamt nur zwei Motorisierungen: neben dem 1.5 CRDi wird noch ein 1,6l großer Benzin-Vierzylinder mit 103 PS offeriert. Bei 14.290,- Euro beginnt die Preisliste für den Matrix 1.6 in der Ausstattungslinie Comfort, der günstigste Diesel kommt um 1.500,- Euro teurer.

„Comfort“ bringt uns Ausstattungsdetails wie elektrifizierte Fensterheber und Seitenspiegel (letztere beheizbar), fernbediente Zentralverriegelung, Nebelscheinwerfer, Dachreling, Leder an Lenkrad und Schaltknauf sowie eine Klimaanlage.

Unser Testwagen hatte die Ausstattung Comfort + an Bord, das bedeutet zusätzlich eine Klimaautomatik, 15-Zoll-Räder (statt 14 beim Comfort), abgedunkelte Seitenscheiben etc. (Nicht dabei ist übrigens interessanterweise ein Radio.)

Gleich ist allen Modellen die Sicherheitsausstattung, und dort vermissen wir ein ESP ebenso wie Airbags für die hintere Sitzreihe. Das Alter des Grunddesigns wird da deutlich.

Hyundai verlangt 19.990 ,- Euro für den 1.5 CRDi Comfort +, dazu kommen noch 402,- Euro für die Metallic-Lackierung unseres Testwagens.

Für den Benziner gäbe es, das sei der Vollständigkeit halber angemerkt, auch eine optionale Viergang-Automatik.

Der Motor allein macht vor allem bei einem Mehrzweck-Mobil noch lange nicht das Auto, und in jüngerer Zeit hat sich in diesem Segment einiges getan. Es tummeln sich hier sehr clevere und bisweilen auch preislich scharf kalkulierte Mitbewerber.

Kann das insgesamt schon ältere Konzept des Hyundai Matrix da noch mithalten? – Wir verraten es Ihnen auf den nächsten Seiten!

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    Hyundai Matrix 1.5 CRDi Comfort + - im Test

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