AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

White Understatement

Hätten Sie es erkannt? Wir auch nicht. Der Volvo V60 ist tatsächlich ein Plug-In Hybrid. Herrlich, so ein Understatement. Wir baten ihn zum Test.

Rainer Behounek

Ein weißer V60, also Kombi. Mehr fällt auf den ersten Blick nicht auf. Wer genau hinsieht, der bemerkt den zweiten Tankdeckel vorne links und die luftwiderstandsoptimierten Felgen. Und wer sich die Lupe holt, der findet vorne zwei klitzekleine „Plug-In-Hybrid“-Plaketten. So, und wer wirklich Monk-mäßig penibel ist, der entdeckt das „Plug-In-Hybrid“ auch in der Chromleiste der Heckklappe.

Ja der Volvo V60 Plug-In-Hybrid macht einen Hehl daraus, dass er zur ganz fortschrittlichen Sorte gehört. Diesel und Strom, das gibt es (noch) nicht oft. Da könnte man gut und gern auch dicker auftragen. Mit Leuchtstreifen oder Blinklichtern zum Beispiel. Oder mit Megafonen am Dach, aus denen: „DIESEL-PLUUUUG IN!“ oder dergleichen dröhnt. Aber nein, da sind sie bescheiden.

Gabriel Laub meinte einmal: „Bescheiden können nur die Menschen sein, die genug Selbstbewusstsein haben.“ Noch besser sagte es unser Ludwig Anzengruber: „Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft.“ So ist es.

Der spezielle Volvo V60 ist also ein Plug-In-Hybrid, das wissen wir jetzt. Was heißt das genau? Das heißt zunächst einmal, dass er von allem mehr hat. Mehr Gewicht (2.058 Kilogramm), mehr Leistung (insgesamt 283 PS), mehr Drehmoment (400 Nm).

Angetrieben wird er von zwei Motoren, einem starken Fünfzylinder-Dieselmotor mit 215 PS bei 4.000 U/min und einem bärenstarken Drehmoment von 440 Nm bei 1.500 bis 3.000 U/min. Kombiniert wird der Selbstzünder mit einem 68 PS-Synchronmotor, der zusätzlich über ein Drehmoment von 200 Nm verfügt. Zusammen macht das wie bereits erwähnt 283 PS… in einem Plug-In Hybrid!

Der Dieselmotor treibt das dabei die vorderen Räder an, der Elektromotor ist für die hinteren Räder zuständig, zusammen ergibt das den Allradantrieb. Geschaltet wird mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe.

Bei knapp 300 PS geht auch so einiges weiter: Von Null auf 100 beschleunigt der V60 in 6,1 Sekunden, die Endgeschwindigkeit liegt bei satten 230 km/h. Man sieht also gleich beim Datenblatt, dass sich Schnelligkeit sehrwohl mit Effizienz verbinden lässt. Denn auf der Spritseite verbraucht der Volvo V60 laut Werk gerade einmal 1,8 Liter, auf 100 Kilometer versteht sich!


Wollen Sie wissen, wo es beim Volvo V60 Plug-In-Hybrid einen Haken gibt? Dann blättern Sie hier auf Seite 2.

News aus anderen Motorline-Channels:

Volvo V60 D6 AWD Plug-In Hybrid – im Test

Weitere Artikel:

Super-Test-Sommer 2025 von AUTO BILD Österreich

Werden Sie Testfahrer für ein Sommer-Weekend!

Sechs Testautos stehen bei dieser Fahraktion für die Leser der bekannten Automobilzeitschrit bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der Autoneuheiten und berichten Sie darüber in Bild und Text!

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.