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Durch die Stadt und auf die Berg'

Neue Strecken, neue Attraktionen, dazu ein neuer Sieger - Die Jubiläumsauflage der Kitzbüheler Alpenrallye brachte viele zufriedene Gesichter.

  • Hier sehen Sie Bilder von der Kitzbüheler Alpenrallye 2007!

    380 Kilometer über die schönsten Alpenstraßen in Tirol, Bayern und Salzburg standen an den drei Bewerbstagen der 20. Kitzbüheler Alpenrallye auf dem Programm, darunter Highlights wie die traditionsreiche „Rossfeld“-Bergstrecke bei Berchtesgaden oder als Königsetappe die Bergprüfung auf die Großglockner-Hochalpenstraße. Das Ziel der Sonderprüfung am Fuschertörl auf 2407 Meter Seehöhe war auch der höchste Punkt der Rallye. Mit dem ersten Stadt-Grand Prix durchs Zentrum der Hahnenkammstadt gab es einen Programmpunkt, der künftig wohl zur fixen Einrichtung werden sollte.

    Spannend wie selten zuvor der Kampf um den Gesamtsieg: Seriensieger Peter Denzel mit Beifahrer Peter Schaup musste sich diesmal denkbar knapp geschlagen geben. Acht Zehntel Sekunden fehlten auf den vierten Sieg in Serie des Wiener Erfolgsduos und gaben den Ausschlag zugunsten der Paarung Hux Hubmann und Willi Potjans aus Meerbusch in Deutschland auf Austin Healey 3000 (Bj. 1966). Auf dem dritten Platz landeten Robert Harnisch mit Beifahrer Siegfried Leinfelder (D) auf Ferrari 246 Dino GT (Baujahr 69).

    Monte Kitz

    Ein besonderes Erlebnis für Fahrer und Zuschauer war der erste Kitzbüheler Stadt-Grand Prix, für den sich die besten 45 Teams der Gesamtwertung qualifizierten und so in den Genuss dieser stimmungsvollen Sonderprüfung vor Tausenden Zuschauern kamen. Erstmals konnten dabei die Autoveteranen im Rahmen der Kitzbüheler Alpenrallye in der Innenstadt „in Action“ bewundert werden. Erster Kitzbüheler Grand Prix-Sieger wurde die Schweizer Paarung Reinhard und Oliver Fischer auf Jaguar XK 120 (Bj. 50)

    Viele bekannte Teilnehmer aus Film und Showbusiness, aus Motorsport, Sport, Gesellschaft und Wirtschaft nahmen die 380-Kilometer-Runde in Angriff. Mit am Start: Hans-Joachim „Striezel“ Stuck, ehemaliger deutscher Formal 1-Star mit Gattin Sylvia als Copliotin; aus dem Ski-Lager Hans Enn und Olympiasieger Ernst Hinterseer; Prinz „Poldi“ von Bayern, früherer deutscher Rennfahrer (Sportwagen, DTM, Le Mans); der 92-jährige dreifache Berg-Europameister Sepp Greger; unter dem Motto „in Deutschland weltbekannt“ Ex-FC-Bayern-Profi Norbert Janzon, und Bob-Legende Christoph Langen; sowie etliche weitere bekannte Gesichter aus der Motorsport- und Automobilbranche. Zwar nicht am Start, aber dafür nicht weniger wichtig: Der deutsche TV-Koch Alfons Schubeck – er sorgte für die Verpflegung der Rallyeteilnehmer beim Galaabend!

    Bentley Boys

    Eine besonders starke Abordnung stellte die Nobel-Autoschmiede Bentley. Star des Teams der Schweizer Filmsschauspieler Carlos Leal, der im Vorjahr im neuen James Bond „Casino Royale“ im Kino zu sehen war – er navigierte Bentley-Werkspilot Richard Charlesworth im 29er-„Blower“ über Alpenpässe und Feldwege. Nicht weniger als 16 historische Bentleys waren bei der 20. Alpenrallye am Start – mehr als bei der Mille Miglia, der berühmtesten Oldtimerrallye der Welt. Kein Wunder, dass deshalb auch Bentley-Boss Franz-Josef Paefgen höchstpersönlich am Steuer eines der legendären „Birkin Team-Blower“ (Baujahr 1929) Platz nahm und die Rallye selbst in Angriff nahm.
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    Kitzbüheler Alpenrallye

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