CLASSIC

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Planai-Classic 2013

Aaltonen mit Mini am Start

Rauno Aaltonen, die finnische Lenkrad-Ikone, wird auch diesmal die Radnabe der Planai-Classic sein um die sich am 5. und 6. Jänner alles dreht.

Neben den TV-Stars und Hobby-Piloten Rudi Roubinek alias „Seyffenstein“ und Christian Clerici ist Aaltonen auch mit 74 immer noch ein Profi-Lenkraddreher, der regelmäßig an Rennen und Rallyes teilnimmt, weil er sich die Reflexe seiner Jugend bewahrt hat. Der Mini-Star der Sechzigerjahre war bereits 1965 Rallye-Europameister, 1967 gewann er die legendäre Monte, bei der East African Safari wurde er sechsmal Zweiter.

Mit seinem exzellenten Navigator Helmut Artacker und einem von Oldtimer-Spezialisten Robert Huber nach Raunos Wünschen präparierten Mini Cooper S ist der Finne für die Chauffeure des 44 Wagen-Startfelds das große Vorbild.

„Jeder von uns will so Auto fahren können wie Rauno“, sagt Ennstal Classic-Sieger Christian Baier, der mit Startnummer 1 das älteste Auto fährt: einen Lea Francis P-Type, Baujahr 1927. Mit ihm am Kutschbock eines Auto aus der Stummfilmzeit friert Gattin Margot, sie erledigt mit klammen Fingern das Cockpit-Management mit Roadbook, Stoppuhr und Schnitttabellen.

„Ohne Vollvisierhelm wäre es nicht auszuhalten, wir sitzen voll im Fahrtwind“, fröstelt es Margot Baier schon bei dem Gedanken an die eiskalte Jänner-Nacht. Ein paar Sätze Schneeketten liegen auch im Wagen, „doch es ist unmöglich, sich einen Vorsprung herauszufahren, um die Ketten anzulegen, wenn man sie braucht“, weiß der Chauffeur.

Das Startfeld bietet alles auf, was zu Großvaters Zeiten modern war: Buick V8, VW Käfer, MG A, Tatra 603, Porsche 356, Volvo PV544S, Volvo 123 GT, Volvo P122S, Mercedes 280 SL, BMW 2002ti, Mini Cooper-S, Skoda R110, Fiat Abarth 124, Ford Escort, Opel Rallye Ascona, Jaguar E-Type, Porsche 911 und 912, Alfa Romeo Giulietta, Porsche 914/6, Ford RS und Country Sedan, Austin Healey und Alfa Giulia Sprint.

Im Olympia- bzw. WM-Stadion der Panai wird das große Flutlichtfinale inszeniert. Den Autolegenden, die in der Arena Aufstellung nehmen, werden Skilegenden zugelost. Dann steigt der Nacht-Riesenslalom am berühmten Planai-Zielhang: ausgetragen werden zwei Durchgänge, wobei im zweiten die Zeit des ersten Laufes möglichst auf die Hundertstelsekunde zu kopieren ist. Daraus wird eine Kombiwertung Auto-und Skifahrer erstellt.

Unter anderen haben sich folgende Ski-Legenden angesagt: Annemarie Moser-Pröll, Michael Walchhofer, Hans Knauss, David Zwilling, Andreas Schifferer sowie Michael und Reinhard Tritscher.

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