CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Planai-Classic 2020

Planai-Classic: Endlich Schnee!

Der zweite Tag der Planai-Classic 2020 brachte die lange erwarteten, schneebedeckten Strecken.

Fotos: Planai-Classic/ Martin Huber

Teilnehmern von Österreichs schönster Edelblech-Veranstaltung im Winter blieb heute, am zweiten Tag der Planai-Classic 2020 wahrlich nichts erspart. Bei der ersten Sonderprüfung des Tages, am Alpenflugplatz Niederöblarn, war schon zu Fuß gehen eine gefährliche Angelegenheit – ganz zu schweigen von schnell und auf Zeit Autofahren. Aber selbst die Berliner Piloten des dachlosen Riley 12/4 von 1936 stellten sich der Herausforderung. Direkt vom Flugplatz ging es zur rund 200 Kilometer langen Hochwurzen-Trophy quer durchs Land, wo in höheren Lagen erstmals der langersehnte Schnee fahrbahndeckend auftrat. Die Freude über das weiße Glück währte allerdings nicht lange – bald kam Wind auf. Oder eher: Sturm. Der nicht nur das dichte Schneetreiben beim Zwischendurch-Stopp in Schladming zu einer eher waagrechten Angelegenheit machte, sondern auch die Stromversorgung des Bezirkes Gröbming vorübergehend lahmlegte.

Die widrigen Bedingungen nehmen dem Rennen um die Spitzenplätze kaum an Brisanz. Bis SP 4 lagen sogar die Riley-Piloten mit der Startnummer 2 an der Spitze, nachdem sich ihr britisches Vorkriegsauto allerdings mit der Gastgeber-Gemeinde solidarisch erklärte und ebenso stromlos liegenblieb, kam das Aus für den schönen Engländer. Womit sich an der Spitze wieder ein Kampf unter alten Bekannten eröffnete. Ins Wackeln wird der Sieger-Thron der letzten beiden Jahre von Alexander und Florian Deopito (Mercedes 350 SLC) jedenfalls vom Routiniers-Duo Günter Schwarzbauer / Erich Hemmelmayer (Datsun 240 Z) gebracht, das nach Tag 2 die Gesamtführung übernahm. Auf Platz drei und ebenfalls noch in Schlagdistanz folgt die Paarung Fritz und Karin Müller (normalerweise wäre freilich Ladys first, aus chronistischen Gründen nennen wir den Fahrer zuerst) auf Porsche 914/6. Vor dem dritten Kampftag, der auf der Trabrennbahn Gröbming startet, ist, was die Topplatzierungen betrifft, jedenfalls alles offen.

Der dritte und letzte Tag der Planai-Classic 2020 geht am Sonntag, den 5.1.2020 ab 9h mit dem freien Fahrertraining am Rundkurs der Trabrennbahn Gröbming los, die Sonderprüfung startet ab 10h30. Ab 12h00 versammelt sich das Feld im Zentrum von Gröbming, um 13h30 startet die Bergprüfung bei der Planai Mittelstation / Kessleralm. Um 17h30 geht es wie gewohnt zur Abschluß-Challenge im Planai-Stadion Schladming.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Planai-Classic 2020

Weitere Artikel:

Vier Videos zur Drei-Länder-Tour

Ötztal Classic 2021: Rückblick

Die 23. Ötztal Classic lockte wieder zahlreiche Liebhaber klassischer Fahrzeuge ins Tal. Auch dieses Mal durften wieder schöne Strecken befahren und ausgefallene Fahrzeuge bewundert werden. Hier ein umfassender Rückblick, aufgeteilt auf vier Videos.

Sicherheit hat immer etwas mit Vernunft zu tun, heißt es. Eine These, die der Bricklin SV-1 wohl bewusst durchbrechen wollte. Das allein sollte ihm aber nicht zum Verhängnis werden.

Hier droht Ersatzteileknappheit

Ersatzteilkauf für Youngtimer

Sie sind die Twens unter den Kraftfahrzeugen: Nicht mehr jugendlich, aber auch noch nicht pensioniert. Mit einem Alter zwischen 15 und 29 Jahren erfreuen sich Youngtimer zunehmender Beliebtheit. Aus dieser Popularität ergibt sich allerdings auch ein Problem: Es wird immer schwieriger, für einige Modelle die erforderlichen Ersatzteile zu beschaffen.

Nur noch drei Mal schlafen ...

Ennstal-Classic startet in ihre 28. Auflage

Nach einer Corona bedingten Zwangspause im letzten Jahr, startet die Ennstal-Classic vom 22. – 25. Juli in ihre 28. Auflage. 227 Teams aus 20 Nationen, auf 42 verschiedenen Marken, darunter auch das 5-Wagen Team aus dem Porsche Werksmuseum, wollen endlich wieder „Autofahren im letzten Paradies“.

Der lachende Dritte

Helden auf Rädern: Jensen Healey

Wenn sich zwei Größen der Sportwagen-Branche zusammentun, muss einfach ein fantastisches Auto dabei heraus kommen, oder? Hätte man nicht eine dritte Größe um Hilfe gefragt, hätte das beim Jensen Healey vielleicht sogar zugetroffen.

Abgeschobener Namensvetter

Helden auf Rädern: Porsche 914

Ja, der 914 war ein VW. Und ja, er war auch ein Porsche. Oder weder noch. Darüber ließ sich länger streiten als die Karosserie des Zweisitzers benötigte um durchzurosten.