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McLaren-Honda bindet Vandoorne länger

Der Belgier muss sich keine Gedanken mehr um seine mittelfristige Zukunft machen: McLaren hat ihn nun für die Saison 2018 bestätigt.

Stoffel Vandoorne wird auch in der Formel-1-Saison 2018 für McLaren-Honda fahren, wie das Team vor dem Grand Prix von Belgien – Vandoornes Heimrennen – bestätigt hat. "Ich freue mich sehr, dass das Team jetzt formell bekanntgegeben hat, dass ich auch im nächsten Jahr für es fahren werde. Jetzt kann ich mich in der zweiten Hälfte meiner Rookiesaison komplett auf meine Arbeit konzentrieren", freut sich der GP2-Champion der Saison 2015.

"Ich habe in der ersten Hälfte meiner ersten Formel-1-Saison schon sehr viel gelernt", berichtet der 25jährige, der seinen ersten Renneinsatz bei McLaren bereits 2016 absolvierte, als er in Bahrain den verletzten Fernando Alonso vertrat. Vor der Saison 2017 übernahm er dann das Cockpit von Ex-Weltmeister Jenson Button. McLaren-Geschäftsführer Zak Brown sagt: "Stoffel ist in der Tat ein künftiger Formel-1-Weltmeister. Daher war ich immer der Ansicht, dass er auf mehrjähriger Basis für uns fahren sollte."

Wie genau diese mehrjährige Basis aussieht, möchte man bei McLaren allerdings nicht verraten. "Lasst es mich so sagen: Als wir Stoffel unter Vertrag genommen haben, war es unsere Absicht, dass er eine beträchtliche Anzahl von Jahren für uns fährt. Das ist nach wie vor unsere Absicht. Wir alle kennen Stoffels Potenzial. Wenn wir auch über ein Paket verfügen, das schnell genug für Grand-Prix-Siege ist, wird Stoffel am richtigen Ort sein, um seinen ersten Formel-1-Sieg zu feiern", gibt sich Brown gewohnt selbstbewusst.

Offen ist derweil weiterhin, wer im nächsten Jahr das zweite McLaren-Cockpit innehaben wird. Das Team möchte Fernando Alonso unbedingt halten, doch der Spanier stellte bereits klar, dass er nur dann bleiben werde, wenn man ihm 2018 ein siegfähiges Auto zur Verfügung stellen kann. Unklar ist ebenfalls, ob es mit Motorenpartner Honda weitergehen wird. Eine Trennung ist weiterhin nicht ausgeschlossen, wird wegen einzuhaltender Fristen aber stetig unwahrscheinlicher.

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