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Formel 1: News

McLaren: Jost Capito schon wieder weg

Kein sportlicher Erfolg, kein gemeinsamer Nenner – so begründete das Team das Aus für seinen deutschen Geschäftsführer Jost Capito.

McLaren-Honda und Jost Capito gehen ab sofort getrennte Wege. Der britische Formel-1-Rennstall hat den Abschied seines deutschen Geschäftsführers bestätigt, nachdem sich die Anzeichen dafür mit der Absetzung von Ron Dennis verdichtet hatten. Unter dem neuen Management war für Capito offenbar kein Platz mehr. In einer Stellungnahme ist davon die Rede, dass es keine gemeinsame Basis für sportlichen Erfolg mehr gegeben hätte.

Wie McLaren weiters mitteilte, sei Capito dem Ziel verpflichtet gewesen, das Auto wieder konkurrenzfähig und die Truppe siegfähig zu machen – mit der Hoffnung, bald wieder ein Wörtchen bei der Vergabe des WM-Titels mitzureden. Nachdem es zuletzt nur langsam bergauf gegangen und das Podium weiterhin nicht in Reichweite war, dürften die neuen Verantwortlichen nun die Geduld verloren haben. Da Capito erst seit wenigen Monaten Teil des operativen Geschäfts war, wird dieses schlechte Arbeitszeugnis dem 58jährigen Deutschen nicht ganz gerecht.

Im Jänner 2016 hat er sich McLaren-Honda angeschlossen, war aber erst ab Sommer für seinen neuen Arbeitgeber tätig. Zuvor war er vier Jahre lang Volkswagen-Motorsportchef. Davor arbeitete der Diplomingenieur in der Motorenabteilung von BMW, eher er die Leitung über die Porsche-Markenpokale übernahm. Nach einem Zwischenstopp bei Sauber wechselte Capito zu Ford, wo er unter anderem die Motorsportaktivitäten organisierte.

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