MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Renault-Motor kein Thema für Williams

Williams strebt nicht danach, in der Saison 2019 auf Renault-Aggregate zu wechseln, obwohl die Franzosen wieder Kapazitäten hätten.

Renault ist auf der Suche nach einem neuen Kundenrennstall für die kommende Formel-1-WM. Die Franzosen haben den langjährigen Partner Red Bull Racing nach zahlreichen Streitereien an Honda verloren und wären damit 2019 der einzige Hersteller, der mit McLaren nur ein Kundenteam ausrüstet. Daher sieht man sich nach einem Ersatz um, bei dem es sich gerüchteweise um Force India oder Williams handeln soll.

Beide sind aktuell Mercedes-Kunden und wollen es auch bleiben, denn zumindest bei Williams winkte man, angesprochen auf einen Wechsel zu Renault, bereits ab. "Davon weiß ich nichts", unterstrich Technikchef Paddy Lowe, dass Williams keinen "Partnertausch" anstrebt.

Das britische Traditionsteam befindet sich bereits im fünften Jahr seiner Partnerschaft mit Mercedes; allerdings hätte eine Rückkehr zu Renault, mit deren Triebwerken man zuletzt 2012/13 unterwegs war, eine nostalgische Note: Williams-Renault galt vor allem Anfang der 90er Jahre als Maß der Dinge und fuhr zahlreiche Erfolge ein: Nigel Mansell, Alain Prost, Damon Hill und Jacques Villeneuve wurden mit dieser Kombination Weltmeister.

Aktuell gibt es jedoch sowohl für Williams als auch Force India keine Veranlassung, auf Renault zu setzen: Noch immer gelten die Aggregate aus Viry-Châtillon nur als dritte Kraft hinter Ferrari und Mercedes, und selbst Honda sieht sich bereits knapp dahinter.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Mercedes-AMG präsentiert Designs

Auer fährt 2026 im "blauen Schuhkarton"

Mercedes-AMG hat die Optik der vier DTM-Boliden von Winward und Landgraf für die DTM-Saison 2026 enthüllt: Aus dem "Pink-Panther" wird ein "blauer Schuhkarton"

Nürburgring-Langstrecken-Serie

Verstappen gewinnt - und wird disqualifiziert

Max Verstappen feiert am Nürburgring einen dominanten Sieg - doch Stunden später wird er disqualifiziert: Ein Teamfehler sorgt für das bittere Ende