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Panthera: Neuer Rennstall ab 2021?

Ein asiatisches Projekt namens "Panthera" soll sich für einen Einstieg in die Formel-1-WM interessieren,, doch es gibt noch Hürden.

Die Formel-1-WM hofft, ab 2021 mit ihrem überarbeiteten Reglement auch neue Teams gewinnen zu können. Nun dürfte sich ein erster Name herauskristallisieren: Das "Panthera Team Asia F1" möchte ab 2021 in der Startaufstellung stehen und soll dafür schon einige Voraussetzungen erfüllen, wie RaceFans berichtet.

Angeblich habe man bereits einige wichtige Positionen besetzt. Einige der Mitarbeiter bringen bereits Formel-1-Erfahrung mit oder stehen derzeit sogar noch bei Teams unter Vertrag. Bislang sind erst zwei Namen bekannt: Benjamin Durand, Ex-Geschäftsführer von SMP Racing, ist Mitbegründer von Panthera; Aerodnamikchef wird Tim Milne, der zuvor unter anderem für Renault, Honda, Toyota und Manor gearbeitet hat.

Panthera soll auch schon einige Verträge mit großen Zulieferern unter Dach und Fach gebracht haben. Man arbeite derzeit von einer temporären Basis nahe Silverstone aus und bevorzuge ein Modell wie beim Haas-Team, das so wenig Komponenten wie möglich in Eigenregie herstellt.

Die FIA hatte zuletzt immer wieder betont, dass man 24 Fahrzeuge im Feld haben wolle und neue Teams mit offenen Armen begrüßen würde. Seit dem Einstieg von Lotus, Virgin und Hispania zur Saison 2010 hat es – mit Ausnahme von Haas – keinen Neueinsteiger mehr gegeben. Dank der US-Amerikaner gab es in der Saison 2016 wieder elf Rennställe, doch seit der Insolvenz von Manor im selben Jahr hat die Formel-1-WM lediglich zehn Teams vorzuweisen.

Eine offizielle Anfrage an die FIA soll Panthera noch nicht gestartet haben, weil vonseiten des Weltverbandes noch keine Ausschreibung für neue Teams eröffnet wurde. Man rechnet damit, dass dies geschehen wird, sobald das Reglement ab 2021 feststeht. Die Frist dafür wurde auf Oktober verschoben, was potentiellen Neueinsteigern deutlich weniger Zeit lässt.

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