RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Kroatien: Herausforderung mit sechs verschiedenen Asphaltsorten In Kroatien wartet eine reine Asphaltrallye auf die WRC-Crews (Symbolbild)
Motorsport Images

Rallye Kroatien: Herausforderung mit sechs verschiedenen Asphaltsorten

Eine Mischung aus schnellen und langsamen Abschnitten mit unterschiedlichen Belägen macht die Rallye Kroatien nach Einschätzung des Organisatiors einzigartig

In gut einem Monat macht die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) vom 22. bis 25. April 2021 zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Kroatien Station. Die Premiere der WRC rund um die Hauptstadt Zagreb ist die erste reine Asphaltrallye seit der Rallye Deutschland 2019 und wird nach Einschätzung von Organisationschef Daniel Saskin eine einzigartige Herausforderung bieten.

"Die WRC-Crews können eine Mischung aus sehr schnellen und sehr technischen Strecken mit vielen Kurven erwarten", sagt Saskin im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Es wird sechs verschiedene Arten von Asphalt geben, was eine große Herausforderung wird - sowohl für die Reifen als auch für die Crews bei der Abstimmung ihrer Autos", stellt er eine Besonderheit hervor.

"Diese Rallye wird völlig anders als jeder andere WM-Lauf", ist Saskin überzeugt. "Einige Teile erinnern an Korsika, einige an Deutschland, einige an die Rallye Monza. Aber zusammen wird es vollkommen einzigartig sein."

20 Wertungsprüfungen über 300,32 Kilometer

Insgesamt sind 20 Wertungsprüfungen über eine Gesamtdistanz von 300,32 Kilometer geplant, welche Crews, Teams und der neue Reifenausstatter Pirelli ohne jede Erfahrungswerte in Angriff nehmen müssen.

Vor allem für die Pneus dürften die unterschiedlichen Beläge nach Einschätzung des Organisationschefs eine Herausforderung sein. "Auf diesen Strecken gibt es Abschnitte mit weißem Asphalt, wo sich der Grip ständig ändert. Das wird für Pirelli mit den Reifen richtig schwierig, zumal es die Premiere dieser Mischung auf Asphalt ist."

Insgesamt rechnet Saskin mit einem unterhaltsamen WM-Lauf in dem Balkanstaat. "Wir glauben, dass es eine schwierige und herausfordernde Rallye sein wird", sagt er. "Das könnte für Überraschungen sorgen."

Organisatoren planen mit Zuschauern

Aktuell planen die Organisatoren auch mit Zuschauern, wenngleich die ursprünglich für Donnerstagabend geplante Zuschauerprüfung in Zagreb mit Blick auf die COVID-19-Pandemie gestrichen wurde. Es wäre das erste Mal seit der Rallye Estland im vergangenen September, dass ein WRC-Lauf mit Publikum stattfindet.

"So lange sie Abstand wahren und vielleicht Masken tragen, sollten Zuschauer kein Problem sein", ist Saskin überzeugt. "Wir haben ein spezielles COVID-Protokoll und wollen nicht, dass die Leute krank werden."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen

Jännerrallye: Nach Tag 2 (SP10)

Entscheidender Sonntag verspricht Spannung²

Staatsmeister Simon Wagner führt die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER nach dem zweiten Tag an / Aber der Freistädter Titelverteidiger Michael Lengauer bläst zum Generalangriff

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!

Jännerrallye: Bericht Roßgatterer & Wurm

ORM2-Sieg für Roßgatterer

Martin Roßgatterer hat die Jännerrallye in der ORM2 gewonnen. Der Lokalmatador feiert damit gemeinsam mit Andreas Thauerböck seinen größten Karriereerfolg. Teamkollege Manuel Wurm erreichte bei seiner Rally3-Premiere den achten Rang.

Guillaume De Mevius (X-raid Mini) gewinnt die erste Etappe in Saudi-Arabien - Zwei Reifenschäden bei Sebastien Loeb (Dacia) - Yazeed Al-Rajhi verfährt sich in der Wüste

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.