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Rallye WM: Das größte Finale aller Zeiten

Die spannendsten Titelentscheidungen

1979

Björn Waldegaard und Hannu Mikkola (beide Ford) fighteten um die erste WM-Krone. Bloß: Ford verzichtete auf die letzte Rallye (Elfenbeinküste). Also stiegen beide Ford-Asse kurzerhand auf Mercedes um: Mikkola gewann, doch Waldegaard reichte Platz zwei zum Titelgewinn.

1981

Guy Frequelin (Talbot) hätte ein fünfter Platz bei der RAC-Rallye genügt – doch bei einem Ausritt ging die Benzinleitung kaputt. Sehr zum Ärger seines Co-Piloten Jean Todt (jetzt Ferrari-Teamchef). Kurios: Weltmeister wurde Ari Vatanen, auf dessen Beifahrersitz mit Dave Richards ebenfalls ein späterer Formel-1-Teamchef saß.

1994

Toyota-Ass Didier Auriol ging mit einem Vorsprung von elf Punkten auf Su-baru-Fahrer Carlos Sainz ins Rennen. Auriol startete inferior: Er rammte einen Stein (Zeitverlust vier Minuten), überschlug sich (zehn Minuten) und klagte über einen Turboladerschaden (weitere vier Minuten Verlust). So lag er nach dem ersten Tag auf Platz 94(!). Sainz war Zweiter und auf WM-Kurs. Doch dann drehten die britischen Fans durch. Da Auriol aufholte und sie befürchteten, dass sich der führen-de Lokalmatador McRae wegen einer Stallorder hinter Teamkollegen Sainz einreihen müsste, legten sie dem Spanier Baumstämme auf die Strecke. Der Spanier konnte den Hindernissen ausweichen – doch er verlor die Konzentration und versenkte seinen Subaru im Graben. Auriol wurde Weltmeister.

1997

Trotz einer schweren Lungenentzündung kämpfte sich Mäkinen auf Platz 6 und wurde damit gerade noch Weltmeister.

1998

Grausam! Der Verlierer hieß wieder Sainz. Rivale Mäkinen rutschte am ersten Tag am Öl eines historischen Fahrzeugs aus – er rammte einen Betonblock und schied aus. Seelenruhig raste Sainz zum Titel – doch 200 Meter (!) vor dem Ziel ging der Toyota in Flammen auf. Titel ade …

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