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Die Äbte wollen's wissen

Abt geht mit großen Erwartungen in die Saison, mit fünf Autos und Top-Piloten - unter anderem Karl Wendlinger - möchte man vorne mitmischen.

Doppelte Premiere für Abt Sportsline am kommenden Wochenende (20., 21. April) in Hockenheim: Zum einen setzt die Truppe aus Kempten erstmals in der neuen DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) fünf Abt-Audi TT-R ein, zum anderen startet der Kufsteiner Karl Wendlinger zum ersten Mal für die Allgäuer.

Für den 33jährigen Ex-Formel 1 Piloten wird es ein ganz besonderes Wochenende: „Ich freue mich schon riesig auf den Saisonauftakt. Denn die DTM ist eine unglaublich interessante Serie. Da darf man wirklich ein bisschen stolz sein, zu den auserwählten Piloten zu gehören.“

Die Erwartungshaltung ist ungemein groß, zumal der Tiroler bei allen Tests im Vorderfeld zu finden war. Doch Wendlinger versucht, alles ins richtige Lot zu bringen: „Alle Fahrer, die schon in den letzten Jahren dabei waren, haben einen großen Vorteil. Denn die Umstellung auf ein DTM-Auto ist nicht von heute auf morgen zu schaffen. Wir haben zwar sehr hart gearbeitet, haben vor allem bezüglich der Abstimmung sehr viel erreicht, doch wo ich wirklich stehe, wird man erst am Wochenende sehen. Mein Ziel für Hockenheim ist es, mit meinen Teamkollegen mithalten zu können. Alles weitere wird man sehen.“

Kurz vor dem Saisonauftakt genehmigte sich Karl Wendlinger noch einen einwöchigen Urlaub in Dubai. Mit Familie und – Bernd Schneider, dem regierenden DTM-Champion. Da braucht man kein Hellseher zu sein um zu ahnen, worüber primär geredet wurde. „Wir haben uns nach den letzten harten Wochen gut erholt, kommen topfit nach Hockenheim“, sagt der Ex-Formel-1-Pilot aus Kufstein.

Teamchef Hans-Jürgen Abt hat jedenfalls große Pläne: „Wenn man Rennen gewinnt, heißt das nächste Ziel Meisterschaft.“ Seine Mannschaft hat sich für dieses Ziel optimal vorbereitet: Während die in Kempten aufgebauten gut 450 PS starken Abt-Audi TT-R in den Vorjahren pünktlich zum Auftakt auf den Rädern standen, haben die Fahrer jetzt schon einige tausend Testkilometer absolviert. „Bei der starken Konkurrenz müssen wir von Anfang an voll dabei sein, um ein Wörtchen um den Titel mitreden zu können.“

Bei der Entwicklung der neuen Generation des Abt-Audi TT-R haben die Ingenieure die Basis nicht angegriffen, sondern das Siegerauto lediglich in vielen Details verbessert. Die Testfahrten in Spanien, Italien und Deutschland stimmen optimistisch. „Besonders bei der Abstimmung des Fahrwerks haben wir nochmals einen Schritt nach vorne gemacht, das haben uns alle Piloten bestätigt“, berichtet Hans-Jürgen Abt.

Während Wendlinger und Mattias Ekström erstmals blaue Autos in den Farben der Sponsoren an den Start bringen, werden Laurent Aiello, Christian Abt und Martin Tomczyk wie schon im Vorjahr gelbe Abt-Audi TT-R pilotieren.

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