MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Grönholm Champ der Champions

Nach einem Überschlag im Freien Training ließ Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm nichts anbrennen und gewann vor Sebastien Loeb.

Packender hätte das Rennen um die Krone des Race of Champions auf Gran Canaria wohl kaum ausfallen können. Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm krönt eine für ihn tolle Saison mit einem weiteren Titel, Citroen Nachwuchs-Star Sebastien Loeb musste sich seinem finnischen Kontrahenten aber lediglich um neun Zehntel geschlagen geben.

Pikantes Detail: Hatte Grönholm im Seat Cordoba WRC noch die Nase vor Loeb, so musste sich der Peugeot-Werkspilot ausgerechnet in seinem eigenen Arbeitsgerät, einem Peugeot 206 WRC, geschlagen geben.

Der Finne zeigt sich dennoch zufrieden: "Es war ein wirklich harter Kampf, Sebastien Loeb hat sich sehr wacker geschlagen und kam mit dem Peugeot überraschend schnell zurecht. Ich habe eigentlich nur einen kleinen Fehler gemacht, da hat Loeb den Heat auch gewonnen."

Aber auch der Geschlagene ist zufrieden: "Ich bin überglücklich, dass ich den Weltmeister so unter Druck setzen konnte. Um ehrlich zu sein habe ich nicht damit gerechnet, ins Finale zu kommen."

Marcus Grönholms Weg ins Finale führte unter anderem über Nascar-Champ Jimmie Johnson und Junior-Race of Champions Sieger Francois Duval. Sebastien Loeb schlug indes Vorjahressieger Harri Rovanperä.

Erwähnenswert auch die Leistung des schwedischen Champcar-Piloten Kenny Brack, der die Gruppe B Qualifikation dominierte und u.a. Renato Travaglia, Fabrizio Giovanardi und Marco Melandri schlug und selbst gegen Harri Rovanpera nur knapp verlor.

Die besten Fotos des Race of Champions 2002 finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Race of Champions

- special features -

Weitere Artikel:

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

Max Verstappen findet bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain deutliche Worte zum neuen Reglement: Es sei wie "Formel E auf Steroiden" und mache "keinen Spaß"

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei