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Sperrer weiter vor Stohl

Sperrer kommt immer besser in Fahrt und liegt nach 14 SP's 16 sek. vor Stohl. In der Gr.N führt Gaßner vor Harrach, Hulak weiter Top-Stilo.

Raphael Sperrer kommt von SP zu SP immer besser in Fahrt und liegt aktuell bereits 16 Sekunden vor Manfred Stohl. Dieselstaatsmeister Andreas Waldherr muss nach Halbachsschaden aufgeben, Hermann Gaßner baut seine Führung in der Gruppe N konstant aus.

16 Sekunden sind bei weitem keine Ruhekissen für die 6 noch ausstehenden Sonderprüfungen, doch zeigen sie, dass Sperrer nach der langen Winterpause in der er im Gegensatz zu Stohl keinen Meter mit dem WRC unterwegs war, immer besser in Form kommt.

In SP 14 war Sperrer exakt sechs Sekunden schneller als sein einziger wirklicher Konkurrent. Der ebenfalls in der Gruppe A startende Stefan Reininger kommt hingegen über eine 4. beste Sonderprüfungszeit (Gesamt aktuell auf Platz 6) nicht hinaus und muss sich somit immer einem deutlich schwächeren Gruppe N Auto geschlagen geben. Ein Aufwärtstrend von Reininger ist gemessen am gestrigen Tag aber durchaus erkennbar.

Der klar dominante Mann in der Gruppe N ist einmal mehr Hermann Gaßner. Mit einem beruhigenden Vorsprung von 48 Sekunden auf den 2. platzierten der Gruppe N, Beppo Harrach, muss der Bayer eigentlich nichts mehr riskieren.

Mit seiner aktuellen Tagesverfassung völlig unzufrieden ist Beppo Harrach, der laut Eigenangaben laufend Fehler macht und keinen Rhythmus findet.

Ganz so ernst ist dies nach einem dritten Gesamtplatz in SP 14 aber nicht zu sehen. Hinter Harrach lauert Martin Zellhofer auf eine Chance die 14 Sekunden Rückstand aufzuholen. Einen neuen ernsthaften Konkurrenten haben hingegen Fritz Waldherr und Alfred Kramer die von einem sehr beherzt agierenden Rupert Schachinger konstant angegriffen werden.

Dieser liegt nach SP 14 nur eine Sekunde hinter Waldherr aber bereits vier Sekunden vor Kramer und war in SP 14 deutlich schneller als die beiden und nur eine Sekunde langsamer als Routinier Martin Zellhofer.

In der Dieselwertung hat es Gernot Zeiringer mit dem Ex Waldherr Golf nicht mehr wirklich eilig. Er liegt beruhigende vier Minuten vor dem Stilo Piloten Andreas Hulak, der mit Getriebeproblemen zu kämpfen hat.

Beim Ex Doppelreiter Golf, der schon im letzten Jahr David zur Verzweiflung gebracht hat, ist erneut der Defektteufel vorstellig geworden. Ein Halbachsschaden ist diesmal der Grund für ein frühzeitiges Ende der Rallye.

Auf Platz 3 bei den Selbstzündern ist Karim Pichler zu finden der 35 Sekunden hinter Hulak liegt. Der Dritte bei den Fiat Stilos ist weiterhin Michael Böhm der gleichzeitig Platz 5 in der Dieselwertung hinter Peter Schauberger (VW) hält.

Die finale 20. SP wird kurz nach 17:00 Uhr gestartet, der Ausgang des Saisonauftaktes im Burgenland dürfte somit gegen 17:30 feststehen.

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