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24h von Daytona: Quester scheidet aus

Kein Glück für Dieter Quester bei seinem 13. Langstrecken-Rennen in Daytona, der Wiener scheidet aus - der Sieg geht an Theys/Lienhard/BaldiPapis im Dallara-Judd.

So optimistisch Dieter Quester und seine Team-Kollegen vor Beginn der 24 Stunden von Daytona auch gewesen waren, so enttäuschend verläuft für den Red Bull Porsche 996 mit der Nummer 7 dann dieser Langstrecken-Klassiker.

Quester/Riccitelli/Said/Vosse verlieren schon in der Anfangsphase des Rennens 22 Runden wegen defekter Lichtmaschine, fallen auf Rang 59 zurück. Nach einer Aufholjagd, die Quester & Co. um dreißig Ränge nach vor bringt, kommt um 4.51 Uhr Ortszeit das Aus. Im offiziellen Rennprotokoll ist zu lesen: "4:43 a.m. The #7 Porsche blows engine, oil covers the rear of the car. 4:51 a.m. Car #7 goes behind the wall."

Dementsprechend enttäuscht zeigt sich der 62-jährige Wiener: "Es hat ja schon nach zwei Stunden angefangen. Eine defekte Lichtmaschine warf uns aus dem Spitzenfeld zurück – wir waren zu dem Zeitpunkt schon Gesamt 13. und 4. in der Klasse. Von Platz 59 kämpften wir uns dann wieder bis auf Platz 29 zurück, als dann in Runde 404 alles vorbei war. Boris Said fuhr gerade seinen dritten Turn, als der Nockenwellenverschluss-Deckel explodierte und damit die Ölversorgung am Motor nicht mehr gegeben war."

"Said konnte noch an die Box fahren – dann mussten wir aufgeben. Ich bin masslos enttäuscht, zumal unser Konzept mit dem GTS-Red Bull-Porsche richtig war. Wenn du auf die Ergebnisliste schaust – wäre ein Platz unter den ersten 3, 4 locker drinnen gewesen."

Auch das Schwester-Auto, der GT-Porsche mit der Nummer 9, Felbermayr sen., Felbermayr jun., Ahrle und Knapfield, hatte zur gleichen Zeit Kupplungsprobleme und musste ebenfalls aufgeben.

Den Sieg holt sich das Doran Lista Racing-Team mit Theys/Lienhard/Baldi/Papis (Dallara-Judd).
Die GTS-Klasse gewinnen Gentilozzi/ B. Simo/ Pruett/ Lauer mit ihrem Jaguar.


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