MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neuer Turbolader kostete Sieges-Chancen

In ihrer zweiten Rallye haben Andreas Waldherr und Co-Pilot Richard Jeitler zwar erstmals das Ziel erreicht, wirklich zufrieden war mit Platz zwei aber niemand.

„Wir haben das Ziel erreicht und 15 Punkte eingefahren. Und mit den Pirelli-Reifen habe ich mich jetzt auch langsam anfreunden können. Das ist aber auch schon alles, was in Kärnten positiv war“, seufzte Waldherr im Ziel.

Dabei hatte es nach den ersten beiden Sonderprüfungen ja noch ganz ausgezeichnet ausgesehen: Führung nach der Eröffnungs-Prüfung, Platz 2 hinter Stengg nach der langen 2. von 15 Sonderprüfungen. Unmittelbar darauf, gegen Ende der kürzeren 3. SP streikte dann der neue Turbolader. Bei allem Pech hatte Waldherr aber das Glück, daß der Defekt erst zu diesem Zeitpunkt auftrat, denn zwischen SP 3 und 4 war es möglich, Servicearbeiten im Servicepark durchzuführen.

Der Turbolader mußte gewechselt werden, wofür die zur Verfügung stehende Zeit natürlich bei weitem nicht ausreichte, wodurch man an der nächsten Zeitkontrolle um 11 min. zu spät stempelte, was sich in 1:50 min. Strafzeit niederschlug. Damit waren natürlich alle Sieges-Chancen dahin und Waldherr mußte sich für den Rest der Rallye darauf konzentrieren, wenigstens noch im Gesamtklassement so weit wie möglich nach vor zu kommen.

Nach der 1. Etappe lag das Team wenigstens schon wieder auf Platz 2 in der Diesel-Kategorie, nachdem Gernot Zeiringer in Waldherrs Vorjahrsauto auch seine Probleme gehabt hatte, und Platz 17 im Gesamtklassement, 6 sec. hinter dem führenden Benzin-Kit-Car.
Der Samstag wurde daraufhin zum Reifentesten verwendet, was auf den am Vormittag noch teilweise vereisten Prüfungen gar nicht so einfach war. Am Ende hatte man sich dann auf Platz 9 im Gesamtklassement verbessert, 1:38 min. vor dem Benzin-Kit-Car, was im Ziel wenigstens noch ein Lächeln ins Gesicht der beiden Piloten zauberte.

News aus anderen Motorline-Channels:

Pirelli-Lavanttal-Rallye

Weitere Artikel:

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben