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„Da war heute weit mehr möglich!“

Wendlinger wurde als Gesamt-Zwölfter zwar drittbester Audi-Pilot, doch ein verpatzter Boxenstopp machten jede Chance auf Punkte zunichte.

Eine tolle kämpferische Leistung wurde heute nicht belohnt: Karl Wendilinger belegte heute mit seinem Abt-Audi TT-R beim zweiten Lauf zur DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) auf dem neu erbauten Adria International Raceway in Italien den 12. Platz, war damit drittbester Abt-Pilot, verpasste aber seine ersten Punkte in dieser Saison.

Wendlinger nahm das Rennen aus der neunten Position in Angriff, hielt sich zu Beginn auf dem engen Kurs aus allen Positionskämpfen heraus. Der Kufsteiner absolvierte in Runde 13 – mit Sichtweite zu den Punkterängen – seinen ersten Pflicht-Boxenstopp, der aber total verpatzt wurde: Nachdem es Probleme bei der Befestigung eines Hinterrades gab – eine Radmutter klemmte - verlor Wendlinger nicht nur drei Ränge, sondern auch viel Zeit und damit die Tuchfühlung zu den vorderen Plätzen. In der Folge machte er dann zwar wieder drei Plätze gut, saß in der Folge aber hinter Mayländer und Bleekemolen fest.

„Mein Abt-Audi TT-R ist zwar sehr gut gelaufen, es war dann aber einfach unmöglich, zu überholen“, erklärt Wendlinger, „ich habe heute wirklich alles probiert, habe gefightet, aber durch den verpatzten Boxenstopp hatte ich eben keine Chancen mehr. Schade, denn da wäre weit mehr möglich gewesen.“

Und wie erging es den restlichen Teamkollegen von Karl Wendlinger? Der junge Peter Terting landete auf dem 13. Platz, Martin Tomczyk musste mit Bremsproblemen aufgeben, Christian Abt wurde von der Rennleitung wegen einer nicht angetretenen Drive-Through-Strafe aus dem Rennen genommen.

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