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Sieh, das Gute liegt so nah...

In etwas mehr als einer Woche gastiert die DTM in Brünn, österreichischen Motorsport-Fans sei ein Abstecher zu unseren Nachbarn ans Herz gelegt.

Der Endspurt der DTM-Saison 2004 verspricht spannend zu werden – auch wenn sich Audi-Shootingstar Mattias Ekström mit seinem souveränen Sieg in Zandvoort die besten Voraussetzungen für den Titelgewinn gesichert hat.

Der Schwede hält jetzt bei 61 Punkten, sein härtester Rivale, Mercedes-Pilot Christijan Albers hat 13 Zähler Rückstand. Und der wird alles daran setzten, die Meisterkrone doch noch in die Niederlande zu holen, beim Rennen in Brünn will er deshalb unbedingt ganz vorne ankommen.

Nicht zu vergessen ist sein Mercedes-Kollege, der Brite Gary Paffett: Auch der hat noch Chancen auf den Titel, wenn auch sein Rückstand mit 16 Punkten schon relativ groß ist.

Das Rennen in Brünn: Nur einen „Sprung“ von Wien entfernt

Die definitive Vorentscheidung wird höchstwahrscheinlich beim neunten Lauf zur DTM 2004 fallen, das auf der 5,403 Kilometer langen Naturrennstrecke von Brünn in Tschechien über die Bühne geht, gleichzeitig ist dieser Lauf die Premiere der DTM auf der Rennstrecke.

Sie wurde als „Ersatz“ für das DTM-Rennen auf dem A1-Ring in den Kalender aufgenommen – und solange die Umbauarbeiten auf der Rennstrecke in der Steiermark nicht abgeschlossen sind, ist das Event in der Tschechischen Republik für die österreichsichen DTM-Fans auf alle Fälle eine Reise wert.

Die Strecke von Brünn ist nur etwa 120 Kilometer von Wien entfernt und damit näher an der Bundeshauptstadt, als der ehemalige A1- und zukünftige „Red Bull“-Ring. Drei Jahre lang hat die DTM die Österreicher in Spielberg begeistert, beim letzten Rennen im Vorjahr kamen 60.000 Zuseher. Möglichst viele davon sollten sich auf den Weg zu unseren nördlichen Nachbarn machen, denn das Rennen verspricht, wie oben schon erwähnt, Spektakel und Spannung bis zur letzten Runde!

Die DTM im Fernsehen

Wer den Weg nach Brünn nicht findet, für den gibt es die DTM wie gewohnt live im TV: Die ARD überträgt den neunten Saisonlauf am 19. September live ab 13:45 Uhr.

Nur zwei Wochen später findet dann das traditionelle Saisonfinale „im Badischen“, am Hockenheimring statt. Nach den Zuschauerrekorden beim Saisonauftakt in Hockenheim (118.000) am Norisring (128.000) und am Nürburgring (103.000) darf bei der Schlussveranstaltung ebenfalls mit einer neuen Rekord-Zuseherzahl gerechnet werden.

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Vor dem Langstreckenklassiker

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Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.