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Ein schwieriges Unterfangen

Erstmals kein Training, keine Testfahrt, der Start erfolgt mit dem Qualifying: Der nächste Lauf wird für Lampert & Co. zur echten Lotterie!

„Göttin Fortuna in seinen Bann ziehen“ – dies scheint die oberste Aufgabe für die Piloten des Alfa 147 Cup bei den nächsten beiden Läufen am kommenden Wochenende (13. bis 15. August) auf dem Sachsenring bei Leipzig zu werden. Denn erstmals haben die Fahrer keine Gelegenheit, sich und das Auto auf die neue Strecke einzustellen. Es gibt kein Training, gestartet wird am Freitag gleich mit dem halbstündigen Qualifying!

„Irgendwie schon komisch“, meint auch Österreichs Vertreter Christoph Lampert, „es hat zwar vor zweieinhalb Wochen einen offiziellen Trainingstag für uns gegeben – da durften wir aber nur mit dem Privat-PKW fahren“, sagt der 21jährige Vorarlberger aus dem Team „Autohaus Rohrer“, „es wird also eine Lotterie werden. Denn in dem 30minütigen Qualifying gibt es keine Chance, etwas am Auto zu verändern. Da kann man nur einige Runden drehen, dann einen neuen Satz Reifen aufziehen, hoffen, das die Abstimmung passt und versuchen, eine optimale Runde hinzulegen.“

Lampert kann all dem aber trotzdem Positives abgewinnen: „Ich bin vom Kurs begeistert, das ist eine absolute Fahrerstrecke, wo man in einigen Passagen wirklich Mut braucht. Und das kommt mir sicher entgegen!“ Dazu kommt noch, dass der Feldkircher nach seiner zuletzt starken Leistung bei seinem Heimrennen am Salzburgring (Platz 2 am Sonntag) natürlich mit sehr viel Selbstvertrauen auf den Sachsenring kommt: „Ja, ganz klar. Denn nach der Pechserie zu Saisonbeginn konnte ich erstmals zeigen, was ich zu leisten imstande bin.“

In der Gesamtwertung liegt Christoph mit 51 Punkten derzeit an der neunten Stelle, ist trotz des eher großen Rückstands (61 Punkte) auf dem Führenden Markus Lungstrass, sehr optimistisch: „Wir sind bisher erst fünf Läufe gefahren, acht stehen noch aus. Da kann noch sehr viel passieren. Vielleicht bekommen jetzt ja auch einmal meine Konkurrenten Probleme. Ich schaue nur von Rennen zu Rennen, alles andere ergibt sich dann von selbst.“

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