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Bergrennen St. Anton a. d. Jessnitz

Mit waidwundem Motor auf's Stockerl

Für Bernhard Gassner und seinen Lancia lief das Bergrennen eigentlich sehr erfolgreich, dennoch sieht's für die weitere Saison gar nicht gut aus.

Bernhard Gassner, der seinen blauen Lancia wieder einmal zu einem Bergrennen eingesetzt hat, fährt das Bergrennen von St. Anton, da es in der Nähe seines Wohnortes stattfindet. Viele Freunde und Bekannte von Bernhard Gassner waren anwesend, außerdem kennt er die Strecke (3,5 Kilometer lang) schon sehr gut.

An dieser Stelle möchte Bernhard Gassner ein Lob für die Organisatoren aussprechen:
„Ich möchte dem MIG Scheibbs für dieses gut organisierte Rennen danken. Durch die Shuttlebusse können die Zuseher auch die Strecke befahren und verschiedene Streckenabschnitte besuchen. Das Bergrennen von St. Anton wird jedes Jahr von vielen Freunden des Motorsports gerne besucht.“

Das Bergrennen begann am Samstag mit 3 Trainingsläufen. Der Trainingstag verlief trotz andauernden Regens ganz gut, weil der Lancia Delta Integrale als Rallyeauto weniger Leistung als die anderen teilnehmenden Fahrzeuge in der Klasse hatte und somit weniger Traktionsprobleme auftraten.

Der Vorteil von bereits im Regen absolvierten Rallyes und vor allem besserer Reifen zeigte sich schon sehr rasch. Leider zeigte sich aber auch ein erheblicher Leistungsverlust und ein großer Ölverbrauch des Italo-Boliden, welche Bernhard Gassner über einen Abbruch nachdenken ließen.

Nach dem letzten Trainingslauf reparierte Bernhard Gassner jedoch seinen Lancia in der Hoffnung auf ein gutes Rennen und baute einen Ölbehälter ein, der das ausfließende Öl auffangen sollte.

Das Wetter hatte sich am 2. Tag nicht gebessert, durch den anhaltenden Regen konnte allerdings die Motortemperatur besser „geregelt“ werden. Gassner abolvierte alle drei Läufe und belegte sogar den 3. Platz in der Klasse (von acht gestarteten Teilnehmern). Somit zeigte sich der Lohn für die kurzfristige Reparatur und die vielen Stunden Mühe nach der Mühlviertel-Rallye.

In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass die Kolbenringe im Lancia Delta Integrale gebrochen sind. Durch den 2. Motorschaden innerhalb eines halben Jahres ist das Budget für das heurige Jahr leider bereits ausgeschöpft. Daher ist es noch nicht sicher, ob der Lancia Delta Integrale und sein Fahrer Bernhard Gassner im heurigen Jahr noch ein Rennen bestreiten werden können.

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