MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Reifenprobleme in Monza

Ein Reifenschaden links vorne am Ende der Start-Zielgeraden kosten Richard Lietz und seinen französischen Partner Narac einen Spitzenplatz.

Es war der erwartete Kampf zwischen Ferrari und Porsche, die ebenfalls am Start befindlichen Spyker und Panoz Esperante können in dieses auf höchstem Niveau geführte Duell im ganzen Rennverlauf nie eingreifen.

Im Training hatte der 23-jährige Österreicher im IMSA-Performance Matmut Porsche 997 GT3 RSR einen schon aufgezeigt: Pole Position beim ersten Auftreten in Europa als Porsche-Werksfahrer, das kann sich schon sehen lassen. Leider lief es im Rennen nicht ganz so gut: Schon in der 19. Runde ereilte den weissen 997 mit der Startnummer 76 ein Reifenschaden und Richard Lietz musste fasst eine ganze Runde auf der Felge zurücklegen.

Durch die enorme Ausgeglichenheit der GT2-Klasse waren damit schon nach einer guten halben Stunde alle Chance auf einen Spitzenplatz dahin. Richard Lietz und Raymond Narac kämpften sich aber vom elften Platz wieder in die Punkte und kamen schliesslich auf dem 6. Platz der Klasse GT2 ins Ziel.

Richard Lietz: "Es hat sich gezeigt, dass wir noch harte Arbeit vor uns haben. Die Reifen haben bei vollem Tank zu sehr abgebaut, sodass ich Tempo zurücknehmen musste. Auch dass unser Boxenfunk während des ganzen Rennens nicht funktionierte, war natürlich von Nachteil.“

„Obwohl ich die Pole Position erzielen konnte, waren meine Erwartungen für das Rennen gedämpft, da wir wussten, dass die Ferrari auf die Distanz ein harter Gegner sein würden. Immerhin, wir haben das Auto ins Ziel gebracht und vor dem Reifenschaden die zweitbeste Rundenzeit erzielen können."

News aus anderen Motorline-Channels:

Le Mans Series: 1000km Monza

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen