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Lietz bleibt vorn

Die International GT Open Serie übersiedelte voriges Wochenende auf die legendäre Berg- und Talbahn in der Grafschaft Kent.

Richard Lietz und sein Schweizer Partner im Team Autorlando, Joel Camathias, die noch nie in Brands Hatch am Start gewesen waren, kamen als Tabellenführer mit dem erklärten Ziel, die Spitze zu verteidigen. Dieses Vorhaben gelang durch kluge Taktik der Porsche-Piloten sowie durch Nullnummern einiger namhafter Gegner.

Für Lauf 1 am Samstag nachmittag stellte Joel Camathias den 997 GT3 auf den 10. Startplatz. Nach dem Absitzen der im Reglement vorgesehenen Zeitpenalty beim Boxenstopp übernahm Richard Lietz als Zwölfter und konnte noch einen ausgezeichneten 6. Rang herausfahren. In Lauf 2 am Sonntag hatte Richard Lietz den Autorlando-Porsche auf die Poleposition gestellt. Der Österreicher gewann den in Brands Hatch immer haarigen Start hinein in Paddock Hill Bend und setzte sich sogleich an die Spitze des Feldes.

Leider ging dann schon in der 2. Runde auf Grund einer Kollision mehrerer Fahrzeuge das Safety Car auf die Strecke. Dies hatte natürlich zur Folge, dass Richard Lietz nicht wie geplant seinen Vorsprung weiter ausbauen konnte. Gleich nach dem Restart fuhr der Ybbsitzer die schnellste Rennrunde des Wochenendes und übergab in Führung liegend an Camathias.

Nach dem Stopp (inklusive Zeitpenalty) erreichte der Schweizer noch Rang 6, das bedeutete die weitere Meisterschaftsführung. Richard Lietz und Joel Camathias kommen jetzt in 14 Tagen als die von allen Gejagten zum Heimrennen nach Monza.

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