MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
F1 Test Barcelona

Tag der Jungbullen

In Abwesenheit von Ferrari gelang Vettel und Bourdais in ihren STR-Ferrari eine verblüffende Doppelbestzeit, dahinter die beiden McLaren-Mercedes.

Schon heute Vormittag hatte sich abgezeichnet, dass Toro Rosso am heutigen zweiten Testtag mächtig aufdrehen würde. Sebastian Vettel und Sébastien Bourdais waren vor der Mittagspause die einzigen Piloten, die die Marke von 1:22 Minuten unterbieten konnten. Und so blieb es auch am Nachmittag. Vettel, der ebenso wie Teamkollege Bourdais im STR-02 unterwegs war, holte sich die Tagesbestzeit mit 1:21.679 Minuten. Insgesamt spulte der junge Deutsche heute 89 Runden ab. Bourdais holte mit 1:21.782 Minuten (88 Runden) die zweitschnellste Zeit.

Allerdings verlief der Tag für die beiden Toro-Rosso-Piloten nicht ohne Zwischenfälle: Bourdais blieb um 15:30 Uhr auf der Strecke stehen, eine Dreiviertelstunde später erwischte es auch Vettel. In beiden Fällen musste die Testsession mittels Roter Flagge unterbrochen werden.

Bei leicht bewölktem Himmel und zehn bis 14 Grad Lufttemperatur blieben alle anderen Piloten oberhalb der 1:22er-Grenze. Lewis Hamilton holte im MP4-23 mit 1:22.135 Minuten die drittschnellste Zeit, gefolgt von seinem McLaren-Teamkollegen Heikki Kovalainen, der mit rund neun Zehntelsekunden Rückstand auf Vettels Bestzeit Vierter wurde.

Robert Kubica drehte am Steuer des BMW Sauber F1.08 90 Runden und war mit 1:22.833 Minuten Fünftschnellster. Der Pole hatte allerdings ebenfalls technische Probleme, am Vormittag blieb sein Bolide auf der Strecke liegen. Teamkollege Nick Heidfeld belegte Rang neun. Zwischen den beiden rangierten die Renault-Piloten Fernando Alonso und Nelson Piquet jun. auf den Plätzen sechs und sieben sowie Red-Bull-Pilot Mark Webber als Achter. Dessen Teamkollege David Coulthard komplettierte die Top 10.

Williams konnte die Testfahrten heute wieder aufnehmen, nachdem ein defekter Frontflügel gestern für den Abflug von Kazuki Nakajima gesorgt hatte. Heute Vormittag kamen Ersatzteile aus Grove an, damit konnten sowohl Nakajima als auch Nico Rosberg wieder ins Geschehen eingreifen. Rosberg wurde Elfter, sein Teamkollege landete einen Platz dahinter.

Noch keine Glanzleistungen lieferte Honda mit dem RA108 ab. Heute war Jenson Button im Einsatz. Zunächst musste er viel Zeit in der Box verbringen, weil es Probleme mit der Lenkung gab. Dann blieb er auf der Strecke stehen und sorgte damit am Vormittag für eine Unterbrechung der Session. Button war nur 13. vor Schlusslicht Tonio Liuzzi im Force India.



Testzeiten


Pos    Fahrer            Team          Zeit   Runden
 1.  Vettel      STR-Ferrari           1:21.679   89
 2.  Bourdais    STR-Ferrari           1:21.782   88
 3.  Hamilton    McLaren-Mercedes      1:22.135   80
 4.  Kovalainen  McLaren-Mercedes      1:22.511   70
 5.  Kubica      BMW-Sauber            1:22.833   90
 6.  Alonso      Renault               1:22.938  115
 7.  Piquet      Renault               1:23.002  115
 8.  Webber      RBR-Renault           1:23.020   75
 9.  Heidfeld    BMW-Sauber            1:23.070   94
10.  Coulthard   RBR-Renault           1:23.322   85
11.  Rosberg     Williams-Toyota       1:23.347   34
12.  Nakajima    Williams-Toyota       1:23.948   40
13.  Button      Honda                 1:23.959   58
14.  Liuzzi      Force India-Ferrari   1:24.263   61

News aus anderen Motorline-Channels:

F1 Test Barcelona

Weitere Artikel:

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm