MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Veikkaaja: Räikkönen fährt 2010 Rallye

Ein finnisches Sportmagazin will erfahren haben, dass Kimi Räikkönen aus der Formel 1 aussteigt, um künftig nur noch Rallyes zu bestreiten.

Irgendwie passt hier einiges zusammen: Während sich einerseits die Anzeichen dafür verdichten, dass Fernando Alonso 2010 zu Ferrari wechseln könnte, häufen sich andererseits die Spekulationen über einen Rücktritt von Kimi Räikkönen - freilich nicht vom Motorsport als solchem, sondern nur von der Formel 1.

Der 29jährige Finne ist schon lange dafür bekannt, dass er mit dem sterilen Grand-Prix-Sport außerhalb der Rennstrecke nicht viel anfangen kann, und vertreibt sich deshalb neuerdings mit Rallyes die Zeit. Dieses Jahr ist er schon dreimal fremdgegangen: Erst bei der Arctic-Lappland-Rallye, dann bei der Vaakuna-Rallye und bei der Rallye della Marca. Von 31. Juli bis 2. August wird er in seiner Heimat auch erstmals eine WM-Rallye bestreiten.

"Ich möchte Ferrari dafür danken, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, an der 1.000-Seen-Rallye teilzunehmen. Es ist mein Debüt bei einer WM-Rallye", erklärte Räikkönen bereits vor einigen Wochen. "Da wir während der Saison keine Tests mehr haben, haben wir nun viel Freizeit, und es ist schön, bei einer Rallye mitzufahren und damit eine Beschäftigung zu haben." Als Fahrzeug steht neuerlich ein Abarth Grande Punto S2000 für ihn bereit.

Das finnische Sportmagazin Veikkaaja berichtet nun, dass sich der auch für 2010 bei Ferrari unter Vertrag stehende Ex-Weltmeister dazu entschieden haben soll, seine Formel-1-Laufbahn zu beenden und stattdessen eine Rallye-Karriere zu starten. Einen (namentlich nicht genannten) Freund Räikkönens zitiert Veikkaaja mit den folgenden Worten: "Kimi redet nicht mehr über die Formel 1. Er redet nur noch über Rallyes."

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, würde dies auch erklären, weshalb Ferrari seinem millionenteuren Starfahrer ohne zu zögern die Freigabe erteilt, bei – im Vergleich zur Formel 1 – gefährlichen Rallyes an den Start zu gehen. In der Formel 1 ist es durchaus üblich, dass Teams ihren Fahrern untersagen, in der Freizeit solchen Tätigkeiten nachzugehen. Doch vielleicht plant man bei Ferrari für 2010 ohnehin schon mit einem Spanier und nicht mehr mit einem Finnen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Sollte sich Max Verstappen mit seiner Kritik an der Formel 1 zurückhalten? Ex-Pilot Juan Pablo Montoya bringt eine mögliche Rennsperre für den Niederländer ins Spiel

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Die FIA verbietet ab Miami den Overtake-Boost im Regen - eine kurzfristige Regeländerung, die Strategie und Sicherheit entscheidend beeinflussen könnte

Lando Norris hat sich die Pole für das Sprintrennen in Miami gesichert und die Mercedes-Dominanz gebrochen - George Russell enttäuscht mit Rang sechs

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"