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Histo-Cup: Monza

Finale 2010: Historischer Showdown in Monza

Nach dem "Saisonhöhepunkt der Herzen" beim Jochen Rindt Revival beschließt der Histo-Cup Austria in Monza die turbulente Saison 2010.

Während die Formel Historic ihren neuen Meister bereits in Salzburg gekürt hat, geht es in den anderen Rennserien noch heiß her im Kampf um die „Goldene Ananas 2010. Drei Tage lang werden historische Tourenwagen, Young Timer und die BMW Challenge im königlichen Park ordentlich einheizen.

Doch immer schön der Reihe nach: Rainer Schrems ist neuer Gesamtsieger der Formel Historic! Der Wiener setzte sich in seinem PRS mit 79 Punkten vor Richard Grafinger (Lotus 51) mit 74 Punkten und Manfred Schneider (Van Diemen) mit 66 Punkten durch.

Während die Formel-Piloten wie die Teilnehmer der Classica Trophy also bereits die wohlverdiente Winterpause antreten, wird es bei den historischen Tourenwagen noch einmal richtig spannend. Beinahe wie im Drehbuch fallen die endgültigen Entscheidungen also erst im spätsommerlichen Italien. Stefan Fuhrmann (BMW 320-4) und Dieter Karl Anton (Escort BDA) liegen in der Anhang K Wertung genauso Kopf an Kopf (110 zu 103 Punkten) wie die STW-Piloten Michael Spazierer (Escort 1600 16V, 112 Punkte) und Guido Kiesselbach (BMW 2002 16V, 109 Punkte). Alles ist möglich.

Während es bei den Young Timern ganz nach einem Gesamtsieg von Markus Fink, BMW M3 aussieht, wird in der BMW Challenge umso spannender: In der Gruppe N liegt nach wie vor Marko Klein mit 122 Punkten knapp vor Christian Walleit (118 Zähler) in Führung. Die Rennen in Monza werden zeigen, wer die begehrte Trophäe nach Hause fahren darf.

In der Gruppe A gibt der Oberösterreicher Markus Eckerstorfer das Zepter vorzeitig aus der Hand bzw. legt es in die Hände der Verfolger von Dietmar Lackinger - er wird in Monza nicht an den Start gehen! Gewinnen nun beispielsweise die Junioren und bekommt Lackinger irgendwelche Probleme, dann könnte der Gesamtsieger dennoch Eckerstorfer heißen. In jedem Fall hat es der Routinier Dietmar Lackinger selbst in der Hand, in Monza den Sack zu schließen.

Bei Georg Steffny wurde der technische Fehler am BMW derweil gefunden. Der junge Salzburger brennt auf Revanche für die Niederlage von Salzburg. Letztes Jahr war er der schnellste Mann in Monza – keine schlechten Voraussetzungen für einen würdigen Saisonabschluss. Auf jeden Fall werdern Herbert Leitner, Michael Hollerwerger und Franz Grassl beim Kampf um den Sieg ein gehöriges Wörtchen mitreden wollen.

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