MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Auf Vettels Spuren

Der 14-jährige Wiener Lukas Jäger nahm an einer Talentsichtung der Formel BMW in Brands Hatch teil. Auf den Spuren von Sebastian Vettel…

Im Jahr 2004 sorgte der heutige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bereits für einen Rekord. Er gewann 18 von 20 Rennen in einem Formel BMW und wurde Meister. Diesen Traum möchte sich auch Lukas Jäger aus Breitenfurt erfüllen.

Am Mittwoch testete der 14-Jährige in Brands Hatch (Großbritannien) das gleiche Fahrzeug und machte seine erste Formel-Erfahrung.

Bisher kämpft der Breitenfurter im Kartsport um den Sieg: „Der Formel BMW Talent Cup ist für mich der beste Schritt nach dem Kartsport. Man lernt nicht nur das Fahren des Formel-Autos, sondern wird auch in anderen Bereichen, wie Fitness und Medien ausgebildet“, erklärt der Fünftklässler des Österreichischen Sportleistungszentrums.

Vor Ort nahm ein prominenter Gast die ersten Versuche von Jäger unter die Lupe. Der dreifache WTCC-Champion, BMW Werksfahrer und DTM-Pilot 2012 Andy Priaulx zeigte sich beeindruckt: „Die Jungs haben für das erste Mal einen tollen Job gemacht. Brands Hatch ist eine sehr anspruchsvolle Strecke für Formel-Einsteiger. Ich habe hier großes Potenzial gesehen.“

BMW beschreitet mit dem Formel BMW Talent Cup neue Wege im Motorsport. Das Programm bietet jungen Talenten eine systematische Heranführung an die Anforderungen im professionellen Formel-Sport. Ein Team aus Instruktoren betreut die Fahrer und erarbeitet gemeinsam alles vom individuellen Fahrstil bis zum kompletten Fahrzeug-Setup.

Das Ausbildungskonzept des Formel BMW Talent Cup setzt auf die Kompetenz ausgewiesener Experten: Fitness-Trainer betreuen die Fahrer im Bereich Fitness und Ernährung. Neben der Physis spielt auch die Psyche im Motorsport eine immer stärkere Rolle.

Ein Mental-Coach vermittelt Strategien für Stress-Situationen auf und neben der Rennstrecke. Und auch der Umgang mit Medien und Sponsoren wird in Praxis-Seminaren erlernt. Dem Gewinner des „Großen Finales“, ein Rennen am Ende der Formel BMW Talent Cup Saison, finanziert BMW Motorsport sogar eine komplette Rennsaison in einer weiterführenden Rennserie.

Doch bevor der Nachwuchspilot sich um die Zukunft kümmert, musste er sich in Brands Hatch beim Test zunächst einmal an das Schalten und den kräftigen Motor gewöhnen. Der Formel BMW hat 140 PS und eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden.

„Das ist einfach cool. Wahnsinnig schnell“, sagte der 14-Jährige beeindruckt. Mit jeder Runde mehr bewegte der Youngster vor den Augen des stolzen Vaters und seines Bruders das Auto sicherer und schneller um den Kurs.

„Mein Vater fuhr früher auch Rennen und schaut deshalb besonders genau hin. Der Formel BMW Talent Cup wäre eine super Sache“, sagte Jäger. Dass das eine gute Entscheidung wäre, bestätigt auch Weltmeister Vettel: Wer den Formel BMW Talent Cup durchläuft, ist für seine erste Saison im Rennsport bestens gewappnet.

Insgesamt testeten zehn Piloten aus acht Nationen (Belgien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Mexiko, Österreich, Rumänien, Schweiz) in Brands Hatch den Formel BMW.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

Nahost-Konflikt - Katar-GP

MotoGP plant Verschiebung statt Absage

Anders als für die Formel 1 plant Liberty Media für die Motorrad-WM angesichts des Konflikts am Persischen Golf keine Komplettabsage ihres Nahost-Rennens im April

Max Verstappen steckt bei Red Bull in der Krise, während Mercedes die Formel 1 nach Belieben dominiert - Experte Jolyon Palmer sieht einen Wechsel nahen

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht