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Motorsport: News

Team Renauer hofft in Silverstone erneut auf den „Ginetta-Reifenbonus“

Am 4. und 5. Juni bestreitet das Team Renauer auf dem legendären Grand Prix-Kurs von Silverstone die nächsten Läufe zum diesjährigen GT4-Europacup.

Foto: Renauer

Nach einem spannenden GT3-Gastspiel beim Lauf zur britischen GT-Championship in Snetterton vor knapp zwei Wochen steht für das Team Renauer am kommenden Wochenende ein weitere aufregende England-Exkursion an:

Am 4. und 5. Juni finden auf dem legendären Grand Prix-Kurs von Silverstone die nächsten Läufe zum diesjährigen GT4-Europacup statt.

Wie bereits Ende April bei den ersten Saisonrennen in Zandvoort werden Florian Renauer und Michael Dräbing mit ihren GT4-Ginettas gegen die geballte Konkurrenz von Lotus, Aston Martin, BMW, Corvette und Porsche antreten.

Neunkirchen. Wie im Rahmen der italienischen Langstreckenmeisterschaft teilten sich der 17-jährige HTL-Student Florian Renauer und sein 29-jähriger Teamkollege aus Michael Dräbing aus Kärnten auch bei ihrem Einsatz im Rahmen der britischen GT-Meisterschaft das Cockpit einer Ginetta.

Diesmal stand jedoch ein GT3 am Ende der Typenbezeichnung – ein Umstand, der sich leistungsmäßig jedoch nicht wirklich auswirkte, wie Florian berichtet: „Ziel unseres Einsatzes war es, Rennkilometer auf der GT3-Ginetta zu sammeln, die von einem englischen Privatteam eingesetzt wurde. Leider wurden wir im Training immer wieder von Kleinigkeiten aufgehalten, so dass wir erst im Rennen so richtig ins Fahren gekommen sind. Da hat sich schließlich herausgestellt, dass wir auf der Geraden um Einiges zu langsam sind. Angesichts des gut besetzten Feldes ist der 8. Platz – immerhin die bisher beste Platzierung einer GT3-Ginetta überhaupt – eine kleine Sensation.“

Das Ziel: Reifenvorteil voll ausnutzen

Der Kurzausflug in die GT3-Klasse ist längst abgehakt, nun liegt die volle Konzentration auf dem zweiten Rennwochenende des GT4-Europacups, wo wieder die beiden teameigenen GT4-Ginettas im typischen Renauer-Gelb zum Einsatz kommen.

Wurden die Ginetta-Piloten in Zandvoort noch von der kurzfristig herabgesetzten Dezibel-Grenze eingebremst, sollte dieses Manko im „Home of British Motorracing“ keine Rolle mehr spielen. Im Gegenteil: Mit den in einigen Details verbesserten Boliden startet die rot-weiß-rote-Fraktion einen erneuten Angriff auf die Punkteränge.

Chancen rechnet man sich vor allem für den längsten der insgesamt drei Wertungsläufe, das 1-Stunden-Rennen am Sonntag aus: „Schon beim Saisonauftakt hat sich gezeigt, dass wir durch unser geringes Fahrzeuggewicht weniger Reifenverschleiß haben als die Konkurrenz. In Silverstone ist die Situation mit nur zwei neuen Sätzen fürs Quali und alle drei Rennen noch angespannter. Wenn wir keine Fehler machen und auf die Reifen aufpassen, ist viel möglich“, gibt sich Florian vor er Abreise nach England zuversichtlich.

Die beiden Sprintrennen finden am Samstag, dem 4. Juni statt, das abschließende 1-Stunden-Rennen geht am Sonntag, dem 5. Juni über die Bühne.

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