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24h Nürburgring

Dominanz der Silberpfeile

In der entscheidenden Phase des 24 Stunden-Rennens liegen drei Mercedes in Führung, Richard Lietz rutscht auf den 16. Platz ab.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring befindet sich in der entscheidenden Phase. Gegen Mittag trocknete der aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife bestehende, insgesamt 25,378 Kilometer lange Kurs weitestgehend ab. Der Großteil der Spitzengruppe nahm die veränderten Bedingungen zum Anlass, um auf Slicks zu wechseln. Einzig der lange Zeit auf Platz eins gelegene Marc-VDS-BMW von Martin/ Piccini/ Buurman/ Göransson wartete und verlor vorübergehend Zeit.

Gut vier Stunden vor der Karierten Flagge kam der Niederschlag - zunächst in Form von leichtem Nieselregen bei Start/Ziel und wenig später etwas stärker - zurück. Drei Stunden vor Rennende liegen drei Mercedes SLS auf den Plätzen eins und zwei: Der Flügeltürer von Black Falcon (Schneider/Bleekemolen/Edwards/Thiim) führt mit einem Vorsprung von eineinhalb Minuten auf den baugleichen Rowe-Mercedes von Arnold/Roloff/Seyffarth/Jäger und den zweiten Rowe-SLS von Graf/Jäger/Seyffarth/Bastian. Der Marc-VDS-BMW liegt mit einem Rückstand von gut vier Minuten auf Platz vier.

Die beiden führenden Mercedes waren kurz nach der 18-Stunden-Marke aufgrund eines Drehers eines zur Überrundung anstehenden Opel Astra von der Strecke abgekommen, konnten die Fahrt aber ohne Beschädigungen fortsetzen. Weniger Glück indes für den zweiten Black-Falcon-Mercedes (Lebed/Simonsen/Rostek/Proczyc). Dieser blieb kurz vor der 20-Stunden-Marke kraftlos liegen.

Der Phoenix-Audi mit der Startnummer 1 (Rockenfeller/Fässler/Stippler/Winkelhock) liegt auf Platz fünf vor dem Manthey-Porsche mit der Startnummer 18 (Lieb/Dumas/Luhr/Bernhard; 6.). Dahinter dreht der Schubert-BMW von Adorf/Hürtgen/Klingmann/Tomczyk trotz einer Zeitstrafe in Folge eines zu kurzen Boxenstopps auf Platz sieben seine Runden.

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