MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

„Problem liegt in unserer Marketingabteilung“

Renault klagt darüber, dass die Erfolge, die gemeinsam mit Red Bull Racing erzielt wurden, für den Motorenpartner zu wenig Anerkennung brachte…

Dass Sebastian Vettel dreimal hintereinander Weltmeister war, ist bekannt. Dass Red Bull Racing auch dreimal in Folge Konstrukteursweltmeister war, weiß man auch.

Doch dass Motorenhersteller Renault in dieser Zeit ebenfalls drei Titel auf der Erfolgsliste stehen hat, wird nicht so häufig kommuniziert. Und genau darüber ist man bei den Franzosen nicht besonders erfreut.

"Wir sind frustriert über den Mangel an Anerkennung, die wir dafür bekommen, dass wir Ferrari oder Mercedes geschlagen haben", beschwert sich Renaults Betriebschef Carlos Tavares gegenüber Autocar. Doch um das Problem anzugehen, müsse man zumindest firmenintern bessere Arbeit leisten: "Ein Teil des Problems muss in unserer globalen Marketingabteilung liegen. Wir müssen mehr Aufruhr um unsere Aktivitäten betreiben", fordert Tavares.

Das hat vor zwei Wochen auch Alain Prost angesprochen: "Ehrlich gesagt wissen nicht so viele Leute, dass Renault die letzten drei Weltmeisterschaften mit Red Bull gewonnen hat", so der Franzose. "Das ist etwas, das ich nicht akzeptieren kann. Wir müssen das ändern. Die Leute müssen wissen, dass Renault beteiligt ist und warum Renault beteiligt ist."

So sieht es auch Tavares: "Wir sind Weltmeister", betont der Betriebschef weiter. "Dadurch sind wir in der Lage, Motoren an die Teams zu liefern, aber wir bekommen nicht genug Anerkennung dafür." Dass sich Red Bull jetzt mit Nissans Nobelmarke Infiniti brüstet, würde Renaults Situation

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E