MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1-Testfahrten Jerez de la Frontera

Maldonado: Solokämpfer mit dem alten Auto

Pastor Maldonado war beim Testauftakt 2013 um drei Sekunden schneller als 2012, landete im alten Williams FW34 aber nur auf dem neunten Platz

Zehn von elf Teams rückten beim gestrigen Testauftakt in Jerez de la Frontera bereits mit ihren neuen 2013er-Modellen aus, nur Pastor Maldonado musste noch mit seinem alten Williams-Renault FW34 fahren. Dieser wurde von den Ingenieuren zwar mit einigen neuen Aerodynamik-Profilen ausgestattet, im Wesentlichen handelt es sich dabei aber um jenes Auto, das auch vor drei Monaten beim Grand Prix von Brasilien am Start war.

Maldonado blieb trotzdem um zwei Sekunden hinter der Bestzeit von Jenson Button im McLaren zurück, war aber um drei Sekunden schneller als vor einem Jahr im gleichen Auto an gleicher Stelle. Ziel war, das Potenzial der neuen Aerodynamik-Teile zu evaluieren und die Auswirkungen von Setup-Änderungen zu überprüfen, für die man sich an einem Rennwochenende keine Zeit nehmen würde. Heute hatte man genug Zeit dafür, denn mit 84 Runden war der FW34 wenig überraschend das zuverlässigste Auto des Tages.

"Jerez", erklärt Technikchef Mike Coughlan, "ist eine einzigartige Strecke, auf der wir während der Saison kein Rennen fahren, daher ist diese Woche die ideale Gelegenheit, finale Tests und Entwicklungsarbeiten vor der Präsentation des FW35 zu absolvieren. Heute war ein guter Tag mit 84 Runden. Wir konzentrierten uns darauf, neue Systeme für den FW35 einzusetzen, und wir führten einige geplante Setup-Änderungen durch."

"Normalerweise würden wir diese an einem normalen Rennwochenende nicht durchführen, weil man dabei zu viel Zeit verliert, daher war es ideal, diese Änderungen heute in unser Programm zu integrieren", so Coughlan. "Es war auch interessant, die neuen Pirelli-Reifen in Aktion zu sehen, und der FW34 hat uns wirklich dabei geholfen, die Funktionsweise der Reifen besser zu verstehen."

Auch aus Sicht von Maldonado gab es keine Probleme: "Das Auto fühlte sich konstant an, wir konnten viel für die Entwicklung des FW35 lernen. Wir testen mit dem FW34, um ein zuverlässiges Auto für die Evaluierung der Reifen zu haben und Setups ausprobieren zu können. Es ist schön, nach einem gefühlt sehr langen Winter wieder auf der Strecke zu sein, und ich bin optimistisch, dass wir diese Woche eine Menge erreichen können."

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1-Testfahrten Jerez de la Frontera

Weitere Artikel:

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Gewinne Tickets für das Spektakel am Nürburgring

Kartenverlosung: 24h Nürburgring 2026

Mit Motorline mittendrin in der Startaufstellung auf der Start-/Ziel-Geraden vor dem Rennen: Wir verlosen Top-Tickets samt Fahrerlager-Zugang für die Rennwoche des Vollgas-Spektakels im Mai 2026