MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Genf: Premiere des Audi RS 5 DTM

Die neue DTM-Saison steht für Audi unter dem Motto "Titelverteidigung"; das 2014er-Modell des Meisterautos wirkt optisch aggressiver.

Audi hat auf dem Autosalon in Genf die neue Generation seines DTM-Autos präsentiert. Optisch wirkt der Audi RS 5 DTM mit seiner größtenteils neu entwickelten Aerodynamik etwas aggressiver.

Nach der DTM-Saison 2013 stand Audi vor einer Herausforderung: Wie konnte man das Meisterauto verbessern? Da das restriktive Reglement nur wenig Spielraum lässt, machten sich die Ingenieure an intensive Detailarbeit.

"Neben dem Fahrwerk lag unser Hauptaugenmerk vor allem auf einer verbesserten Aero", sagt Stefan Aicher, Leiter der Fahrzeugkonstruktion bei Audi Sport. An der Front ziert den RS 5 jetzt ein Wabengrill, auch eine neue Luftführung zum Motor und zu den Bremsen wurden realisiert.

Auch die Neuerungen an der Seite sind recht deutlich ausgefallen: Um die Aerodynamik entlang der Außenhaut effizienter zu gestalten, wurden die Außenspiegel in das Fahrzeugkonzept eingebunden. Auch der Luftfluss zwischen Vorder- und Hinterrädern wurde überarbeitet.

Von außen nicht sichtbar, aber ebenso ausschlaggebend: Die Änderungen unter der Kohlefaserhaut des RS 5 DTM. "Wir haben beispielsweise Fahrwerksänderungen an der Vorder- und Hinterachse vorgenommen, von denen wir uns Verbesserungen versprechen", sagt Stefan Aicher, ohne bei diesen Weiterentwicklungen näher ins Detail zu gehen.

Jahr für Jahr bestreite man zwei Wettläufe gegen die Zeit: einen auf den Rennstrecken und einen bei Audi Sport in Ingolstadt und Neckarsulm. Denn wenn die DTM im Frühjahr in Hockenheim ihren Saisonauftakt feiert, beginnen die Ingenieure bereits mit der Arbeit an dem Rennauto für das darauffolgende Jahr. Die Geburtsstunde des RC3, wie der 2014er Audi RS 5 DTM intern bezeichnet wird, liegt also im Mai des vergangenen Jahres.

"Wir beginnen mit ersten grundsätzlichen Gedanken aller Abteilungen, bevor die Aerodynamik in einem kontinuierlichen Prozess entwickelt wird", sagt Stefan Aicher. "Ziel ist es, die Basis des neuen Autos im alten Jahr fertig zu haben. Danach folgt Detailarbeit."

Bevor Vorjahresmeister Mike Rockenfeller und seine Kollegen am 4. Mai auf dem Hockenheimring in die Saison starten, stehen noch zwei offizielle Testfahrten auf dem Programm.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: News

Weitere Artikel:

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Bekommt Gasly Podium zurück?

FIA-Anhörung um Podium von Gasly steht

Die FIA hat bestätigt, dass noch in dieser Woche über die Aufhebung der Strafen verhandelt wird, die Pierre Gasly in Monaco einen Podiumsplatz gekostet haben

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.