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Motorsport: News

Große Pläne bei Loeb-Racing

Loeb-Racing gibt sein Programm für 2014 bekannt: Neben dem Le-Mans-Debüt mit dem LMP2-Wagen setzt man in der ELMS einen Audi R8 ein.

Auf das Langstrecken-Team von Rallye-Legende Sebastien Loeb kommt in den nächsten Monaten viel Arbeit zu: Die Truppe aus dem Elsass wird dieses Jahr mit einem Oreca-LMP2-Prototypen erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen, der Deutsche Rene Rast wurde bereits sensationell als Pilot bestätigt. Zudem wird man mit dem Prototypen und einem Audi R8 LMS ultra an den fünf Läufen der European Le Mans Series teilnehmen. Wer die Boliden steuern wird, möchte man in den kommenden Wochen bekannt geben.

"Wir träumen seit dem Gründungsmoment von Sebastien-Loeb-Racing im Jahr 2011 von den 24 Stunden von Le Mans", gibt Teammanager Dominique Heintz zu. Den Oreca 03, den man in Le Mans einsetzt, kennt das Team bereits von einigen Rennen in der Saison 2012. Das Loeb-Team hat großen Respekt vor dem 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe, hat aber dennoch große Ambitionen: "Wir haben ein erprobtes Paket auf die Beine gestellt und werden ein effektives Fahrertrio präsentieren."

Heintz freut sich über die Bekanntgabe von Fixstarter Rast: "Rene ist unser erster Fahrer. Er wird wie wir dieses Rennen für sich entdecken, aber er ist jung, schnell und motiviert. Er verkörpert die Werte unseres Teams auf perfekte Art und Weise."

Der 27-jährige Rast hat im Motorsport mit den Titelgewinnen im Porsche-Carrera-Cup 2008 und 2012, den Siegen bei den 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps und Daytona 2012 in der GT-Klasse sowie Triumphen in der FIA-GT-Serie und dem ADAC-GT-Masters 2013 einige Erfolge vorzuweisen, die Prototypen-Klassen sind für ihn aber völliges Neuland.

Auf seinen neuen Arbeitgeber hält er aber große Stücke: "Ich bin im Vorjahr gegen dieses Team gefahren, und ich habe gesehen, wie professionell es arbeitet. Ich denke, dass wir ein starkes Team mit einem starken Fahreraufgebot darstellen werden. Es ist mein Ziel, die Ziellinie zu überqueren, und es wäre ein Traum, auf dem Podest zu stehen."

Warum man sich das Loeb-Team neben dem 24-Stunden-Klassiker für die ELMS entschieden hat? "Weil wir dadurch den Audi R8 LMS ultra neben der französischen GT-Meisterschaft in einer anderen Serie einsetzen können", argumentiert Teammanager Heintz. "Wir setzten das Auto dadurch sowohl in einer Sprint- als auch in einer Langstreckenserie ein. Uns ist bewusst, dass der Audi in beiden Wettbewerbsarten konkurrenzfähig ist."

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