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Strakka bessert beim S103 nach

Der Dome-Nissan S103 braucht nach Aussage des Strakka-Teamchefs eine neu konzipierte Heckpartie; Renndebüt dennoch bereits in Austin?

Strakka hat den Testbetrieb mit dem neuen Dome S103 seit längerer Zeit unterbrochen. Als eine Folge des Unfalls bei Testfahrten Mitte Mai in Spa-Francorchamps hat man sich die Heckkonstruktion des LMP2-Coupés noch einmal genauer angesehen. Konkret hat man einen prüfenden Blick auf die Einfassung des Getriebes und die Geometrie der Hinterradaufhängung geworfen.

"Die Fertigung der Getriebeeinfassung ist etwas, was eine Menge Zeit in Anspruch nimmt. Aus diesem Grund waren wir seit Spa nicht mehr testen", erklärt Strakka-Teamchef Dan Walmsley gegenüber Autosport einen Teil des Problems. Der Crash in den Ardennen hatte zur Konsequenz, dass man das geplante Renndebüt bei den 24 Stunden von Le Mans absagen musste – motorline.cc berichtete.

Neben der langen Produktionszeit der neuen Getriebehülle mache es die aktuelle Geometrie der Hinterradaufhängung schwierig, die Auflagefläche der Hinterreifen so zu kontrollieren, wie man das gerne hätte, wie Walmsley betont. So stellt der Teamchef ein komplett neu konzipiertes Heck in Aussicht, bevor der S103 wieder auf die Teststrecke geschickt wird: "Ich glaube, wir haben das Grundproblem erkannt. Jetzt geht es darum, diese Teile zu fertigen."

"Wir sind fest entschlossen, mit dem S103 so bald wie möglich Rennen zu bestreiten, sodass wir das Auto für 2015 an Kunden verkaufen können", sagt Walmsley. Als Wettbewerbsdebüt hat man nun das Sechs-Stunden-Rennen von Austin am 20. September ins Auge gefasst.

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