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WEC: 6h von Spa

Heißes Rennen im kühlen Spa

Klaus Bachler und seine Teamkollegen konnten den zweiten Lauf der WEC in Spa Francorchamps erneut auf dem vierten Platz der GTE-Am beenden.

Foto: Proton Competition

Auch beim 2. Lauf zur FIA Langstreckenmeisterschaft in Spa - Francorchamps kommen Teamchef Christian Ried, Porsche Junior Klaus Bachler und Khaled Al Qubaisi im neuen Porsche 911 RSR auf dem ausgezeichneten 4. Platz ins Ziel.
Im Gegensatz zu den fast durchwegs verregneten Trainings lief das Rennen unter sehr kühlen, aber trockenen Bedingungen ab. Wie bereits erwähnt, musste der RSR für dieses Rennen aufgrund der Balance of Performence 25 Kilogramm zuladen. Trotzdem gelang ein guter 4. Platz in der Startaufstellung der Klasse GTE-Am.

Porsche Junior Klaus Bachler fuhr den Start und wurde sofort in harte Positionskämpfe verwickelt. Er setzte sich gegen den Porsche von Emanuel Collard durch und hing im Heck Ferrari von Andrea Bertolini. Der Italiener blockierte Bachler vor Eau Rouge. Der Steirer wurde daraufhin von dem zwischenzeitlich von hinten aufgelaufenen Aston Martin vom Richie Stanaway in der La Source – Haarnadel umgedreht. Der Neuseeländer erhielt eine Verwarnung der Rennleitung, aber der Proton Porsche verlor dadurch 3 Plätze.

Das war‘s dann aber auch schon mit der großen Action. Die Stints von Christian Ried und Khaled Al Qubaisi gingen ohne große Zwischenfälle über die Bühne. Die Renningenieure versuchten anschließend beim 2. Boxenstopp einen Doppelstint ohne Reifenwechsel, aber auch dieser Versuch brachte den Elfer nicht ganz in Schlagdistanz zur Spitze. Klaus Bachler fuhr den Schlussstint und verteidigte den 4. Platz bis zur Schwarz – Weiß Karierten Flagge.

Khaled Al Qubaisi: „ Es war aufgrund der verregneten Trainings schwierig, sich auf diese außergewöhnliche Strecke einzustellen. Spa ist ein wirklich eindrucksvoller Kurs. Die berühmte Eau Rouge fühlt sich an als ob man in einer Hochschaubahn wäre. Es war wieder ein ausgezeichnetes Rennwochenende im Team von Proton Competition, in dem ich mich bereits sehr wohl fühle. Ich bin happy mit dem vierten Platz. Wir gehen jetzt gut vorbereitet nach Le Mans, vielleicht gelingt uns dort eine Podiumsplatzierung.“

Klaus Bachler meinte: „Der Start war ganz gut und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Glücklicherweise wurde mein Auto bei der Berührung mit dem Aston nicht beschädigt. Wir haben dadurch zwar einiges an Terrain verloren, ansonsten war es aber ein gutes Rennen. Chris und Khaled sind sehr gute Stints gefahren. Herzlichen Dank ans Team, das prima Boxenstopp abgeliefert und sich die perfekte Strategie ausgedacht hat. Wir haben das Optimum erreicht und wertvolle Punkte für die Meisterschaft geholt. Eine hervorragende Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.“

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