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USCC: 24h von Daytona

Porsche verliert weitere Wagen

Joao Barbosa bringt das Team Action Express in Daytona zurück an die Spitze - Zwei Corvette gegen einen BMW in der GTLM.

Action Express hat nach Dreiviertel der Renndistanz bei den 24 Stunden von Daytona einen Rückstand von drei Runden aufgeholt und die Führung übernommen. Joao Barbosa ging in der 15. Safety-Car-Phase an den bis dahin Führenden Wayne-Taylor-Chevrolet und beiden Ganassi-Riley-Ford vorbei, als diese an die Box fuhren.

Damit gelang dem Action-Express-Auto, dass sich Barbosa mit Christian Fittipaldi und Sebastien Bourdais teilt, ein starkes Comeback, nachdem man in der neunten Rennstunde drei Runden verloren hatte. Nachdem sich ein Stecker im Benzinsystem gelöst hatte, war das Auto auf der Strecke gestrandet.

Nach 18 Rennstunden lag Barbosa während einer Safety-Car-Phase einige Sekunden vor Jordan Taylor, während Tony Kanaan und Scott Pruett die Positionen drei und vier belegten. Fünfer war mit einer Runde Rückstand auf die Führenden Richard Westbrook im Sprit-of-Daytona-Chevrolet.

Der Ligier-Honda des Teams von Michael Shank hat nach einem Unfall in der 13. Rennstunde vier Runden Rückstand und ist das einzig verbliebene LMP2-Auto, nachdem David Heinemeier Hanson den bis dahin führenden HPD-ARX-04b von Extreme Speed nach 14 Stunden wegen eines Getriebeproblems abstellen musste.

In der GTLM-Klasse führen weiterhin die beiden Werks-Corvette mit Oliver Gavin und Ryan Briscoe am Steuer. Dicht hinter ihnen lag Bruno Spengler im besten BMW Z4 GTE. Nachdem der Falken-Porsche wegen eines großen Benzinlecks in die Box geschoben wurde, ist BMW der einzig verbliebene Rivale im Kampf um den Klassensieg.

Core Autosport führte mit Colin Braun die PC-Klasse an. In der GTD-Klasse führte die von Riley eingesetzte Dodge Viper GRT GT3-R von Dominik Farnbacher, nachdem am Schwesterauto Motorprobleme aufgetaucht waren.

Die Österreicher in Daytona

Klaus Bachler und Christopher Zöchling mussten bereits die Segel streichen, vor Kurzem erwischte es auch Martin Ragginger. Er musste seinen Porsche mit Motorschaden abstellen. So verbleiben lediglich Mathias Lauda im Aston Martin und Philipp Eng im Porsche.

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