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Walkner bis 2017 KTM-Werksfahrer

Nach seinem Debüt bei der diesjährigen Dakar-Rallye ist der Salzburger Matthias Walkner von nun an fixer Teil des KTM-Werksteams.

Fotos: Domenico Galizia, EpicMinutes; KTM

Mit dem Unterschreiben des Drei-Jahres-Vertrags bei KTM beginnt für den Motocross-MX3-Weltmeister von 2012 endgültig ein neues Kapitel in seinem Rennfahrerleben. Matthias Walkner: "Für mich ist das die größte Chance in meiner Karriere bisher. Ich hoffe, dass ich sie nutzen kann. Ich bin sehr stolz! Ich habe wirklich viel gearbeitet für dieses Ziel, und es hat sich ausgezahlt. Das erste Mal, dass ich mich um nichts kümmern muss ..."

Mit "um nichts kümmern" meint der 28jährige aus Kuchl im Salzburger Land das Know-how des KTM Factory Racing Team. Hier wird Matthias Walkner, zunächst bis 2017, Teamkollege des fünffachen Dakar-Siegers Marc Coma. "Der Schritt hin zum offiziellen Werkspiloten wird für Matthias schon auch eine Umstellung", sagt sein Entdecker Heinz Kinigadner: "Das erste Mal in seiner Karriere hat er ein perfektes Umfeld, das sich um die Organisation kümmert. Matthias selbst kann sich zu 100 Prozent aufs Rennfahren konzentrieren. Ich freue mich sehr für ihn, er hat sich diese Chance wirklich verdient."

Auf dem Weg zur nächsten Dakar wird Matthias Walkner in diesem Jahr zumindest drei Rally-Raid-Bewerbe bestreiten. Sein erster Einsatz als offizieller KTM-Werkspilot wird ihn Ende März in die Wüste um Abu Dhabi führen. Bei alledem wird Matthias Walkner von der Teamführung in erster Linie nicht an seinen Ergebnissen gemessen werden, sagt KTM-Sportdirektor Pit Beirer: "In diesem Sport brauchen gute Projekte zumindest drei Jahre, um sich zu entwickeln. Diese Zeit werden wir Matthias sicher geben."

Mit seinem Etappensieg beim Dakar-Debüt 2015 hat Matthias Walkner bereits unter Beweis gestellt, dass er im Marathonsport bestehen kann. Das sei gar nicht selbstverständlich, sagt Pit Beirer: "Wir haben schon viele Spitzenfahrer aus den verschiedensten Motorraddisziplinen für die Dakar ausprobiert, doch kommt wirklich nicht jeder mit dem Tempo, mit den großen Distanzen und den teils extremen Bedingungen zurecht. Matthias hat uns überzeugt, dass er das kann. Und ich bin sehr froh, dass KTM als österreichisches Team wieder einen Österreicher in seinen Reihen hat."

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