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WTCC: Termas de Río Hondo

Loeb siegt vor Lopez

Mit seinem Sieg im zweiten Rennen konnte Sebastien Loeb einen Durchmarsch des regierenden Champions Jose-Maria Lopez verhindern.

Und einer verdirbt Weltmeister Jose-Maria Lopez (Citroen) die Show: Sebastien Loeb (Citroen) hat das zweite WTCC-Saisonrennen in Termas de Rio Hondo gewonnen - vor Lopez, der sich nach 15 Runden mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste und für Citroen den Doppelerfolg perfekt machte. Am Ende hatte er gegen Loeb aber keine Chance und büßte 4,6 Sekunden auf den Sieger ein.

"Ein tolles Rennen", meint Loeb nach seinem bereits dritten Erfolg in der WTCC. "Ich kam von Startplatz acht und kämpfte mich gut nach vorn, führte schon nach zwei Runden. Dann hielt ich mich auf dem ersten Platz. Etwas mulmig wurde mir jedoch, als ich Pechito (Lopez; Anm. d. Red.) in meinen Rückspiegeln sah. Ich verteidigte mich aber gut. Ein gelungener Auftakt in die Saison."

Der aus Sicht von Honda dank Tiago Monteiros drittem Platz zumindest ein versöhnliches Ende nahm. Er sah das Ziel in Argentinien vor Gabriele Tarquini (Honda), Mehdi Bennani (SLR-Citroen) und Norbert Michelisz (Zengö-Honda). Qing-Hua Ma (Citroen), der in der ersten Runde die Führung erobert hatte, warf diese mit einem Fahrfehler weg und fiel nach einem Boxenstopp zurück auf Rang sieben.

Wieder viel Pech für das Lada-Team

Tom Chilton (ROAL-Chevrolet), Rickard Rydell (Nika-Honda) und Gregoire Demoustier (Craft-Bamboo-Chevrolet) sicherten sich die restlichen Punkte auf den Top-10-Positionen, während WTCC-Rekordchampion Yvan Muller (Citroen) leer ausging: Nach diversen Rempeleien und einem Ausritt stoppte auch er an der Box, um den Kühler säubern zu lassen, und rutschte dadurch aus den Punkterängen.

Erneut punktelos blieb das Lada-Werksteam um Rob Huff und James Thompson mit dem neuen Vesta. Vermutlich schieden beide Piloten aufgrund von Folgeschäden aus den Kollisionen im ersten Lauf aus. Tom Coronel (ROAL-Chevrolet) und Stefano D'Aste (Münnich-Chevrolet) kamen nach Zwischenfällen nicht über die Distanz, auch Dusan Borkovic (Proteam-Honda) stellte sein Auto vorzeitig ab.

Überhaupt war im zweiten Rennen wie gewohnt mehr Action geboten: Coronel räuberte etwa in Runde zwei durch die Grasnarbe, kurz darauf kam das Safety-Car auf die Strecke. Nach dem Restart rutschte Borkovic im Duell mit Rydell von der Linie und ins Gras, anschließend boxten sich einige Fahrer quer durch das Mittelfeld. Und so werden am Sonntagabend einige ramponierte Autos verladen...

Lopez und Loeb ist das wahrscheinlich egal. Die beiden Argentinien-Sieger führen mit 48 beziehungsweise 43 Punkten das WM-Klassement an. Dritter ist Monteiro (28) vor Muller (22) und Tarquini (22). Norbert Michelisz belegt als bester Privatfahrer mit 16 Zählern den sechsten Rang. In der Herstellerwertung führt Citroen nach zwei Doppelerfolgen klar mit 95:59 Punkten vor Honda.

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