MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Interview

Nach LMP1-Aus: Dumas will in die LMP2

Kein Platz mehr im LMP1-Kader von Porsche – doch Romain Dumas möchte zumindest in der LMP2 an den 24h von Le Mans 2017 teilnehmen.

Mit dem Umbau des LMP1-Kaders von Porsche für die Saison 2017 der Langstrecken-WM hat sich Mark Webber vom aktiven Rennsport verabschiedet; Marc Lieb will als Ingenieur arbeiten und einige GT3-Rennen fahren. Romain Dumas hingegen kann sich noch nicht ganz von der Faszination der Sportwagenprototypen befreien. Der Franzose möchte in diesem Jahr in einem LMP2-Fahrzeug bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen.

"Mein Ziel ist es, in einem Prototypen zu fahren", so Dumas gegenüber Endurance-Info. Da die Möglichkeiten in den LMP1-Werksautos rar sind und ByKolles als einziges Privatteam in der großen Klasse fahren wird, bleibt für den zweifachen Le-Mans-Gesamtsieger nur der Schritt in die LMP2-Kategorie. "Eines wird für mich dabei ganz neu sei. Der Erfolg hängt in dieser Kategorie enorm von der Qualität des Amateurfahrers ab – damit steht und fällt alles", weiß er.

Dumas kennt die LMP2-Kategorie aus seiner Zeit als Fahrer des dominanten Porsche RS Spyder in der American Le Mans Series, den er gemeinsam mit Timo Bernhard von 2006-08 für das Penske-Team lenkte. "Der RS Spyder konnte in Le Mans damals Rundenzeiten von 3:34 Minuten fahren; die neuen LMP2-Autos sollen unterhalb von 3:30 bleiben", beschreibt Dumas die erhöhte Attraktivität der kleineren Prototypen, die 2017 mehr Motorleistung erhalten.

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Interview

Weitere Artikel:

Sollte sich Max Verstappen mit seiner Kritik an der Formel 1 zurückhalten? Ex-Pilot Juan Pablo Montoya bringt eine mögliche Rennsperre für den Niederländer ins Spiel

Rallycross-ÖM, Greinbach: Vorschau

RX-ÖM im PS Racing Center Greinbach

Der RX-Motorsport Club unter seinem Obmann Christian PETRAKOVITS veranstaltet am 17. Mai 2026 im PS RACING CENTER Greinbach den zweiten Lauf zur ösrerr. Staatsmeisterschaft.

Der Tod von Alessandro Zanardi erschüttert die Motorsportwelt: DTM-Fahrer teilen emotionale Erinnerungen an eine außergewöhnliche Persönlichkeit

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"