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Motorsport: Interview

BMW wünscht sich einheitliche GTE-BoP

BMW-Sportdirektor Jens Marquardt fordert eine weltweit einheitliche Balance of Performance; mehr Daten lieferten bessere Ergebnisse.

Wenn es nach BMW-Sportdirektor Jens Marquardt ginge, gälte auf der ganzen Welt bald dieselbe Balance of Perfomance. Er ist der Meinung, dass die Daten aus den verschiedenen Rennserien eine gute Grundlage böten, um weltweit ein einheitliches und faires Handicapsystem zu etablieren.

Marquardt sagt, dass das aktuelle System gut funktioniere, fügt jedoch hinzu: "Es wäre aber schön, wenn es weltweit ein System gäbe, das von allen verwendet und verfeinert wird. Je mehr Datenpunkte man aus unterschiedlichen Geschichten hat, desto besser werden die Ergebnisse."

"Wenn man sich anschaut, wie eng Le Mans dieses Jahr war, und das mit dem vergangenen Jahr vergleicht, war das sicherlich eine Verbesserung", so Marquardt. Der Sportdirektor bezweifelt aber, dass alle Punkte beachtet wurden. "Allerdings haben wir 2018 den Vorteil, dass es nach allem, was ich gelesen habe, nur noch einen Reifenhersteller geben wird." Dieser streckenunabhängige Unsicherheitsfaktor sei damit Geschichte, so Marquardt.

BMW wird mit seinem neuen M8 GTE ab der Saison 2018/19 in der Langstrecken-WM starten. Wenn das Auto im Mai erstmals bei einem WM-Rennen am Start steht, wird der es schon drei Rennen auf dem Buckel haben, sein Debüt gibt der BMW M8 GTE bei den 24h von Daytona im Jänner.

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